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25. Oktober 2014 | 22:40 Uhr

"Horror-Unfall" von Eppendorf : "Todesfahrer" geht in Revision

vom

Dreieinhalb Jahre Haft - so lautete das Urteil im Prozess gegen den "Todesfahrer" von Hamburg-Eppendorf. Jetzt legte der Anwalt des Mannes Revision ein.

Hamburg | Gut eine Woche nach dem Urteil gegen den Todesfahrer von Hamburg-Eppendorf hat sein Anwalt Revision gegen den Richterspruch eingelegt. Das bestätigte Gerichtssprecher Conrad Müller-Horn am Mittwoch. Der 40-jährige Angeklagte war am Dienstag vergangener Woche zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Mehr als ein Jahr nach dem Horror-Unfall, bei dem vier prominente Hamburger starben, hatte das Landgericht den Mann der fahrlässigen Tötung, der fahrlässigen Körperverletzung und der vorsätzlichen Gefährdung des Straßenverkehrs für schuldig gesprochen.
Neben der Haftstrafe hatte das Gericht auch die Einziehung der Fahrerlaubnis angeordnet. Die Verteidigung hatte kurz nach dem Urteil Revision angekündigt.
Der Bundesgerichtshof überprüfe jetzt, ob es Rechtsfehler gegeben habe, sagte Müller-Horn.
Der 40-Jährige war am 12. März 2011 nach einem epileptischen Anfall über eine rote Ampel gerast. Sein Wagen schleuderte in mehrere Fußgänger und Radler. Vier Menschen starben: der Sozialwissenschaftler Günter Amendt, die Künstlerin Angela Kurrer sowie der Schauspieler Dietmar Mues und dessen Frau. Drei weitere Menschen wurden verletzt.

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erstellt am 14.Jun.2012 | 04:25 Uhr

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