Theater Lübeck verlängert Verträge
Lübeck. Das Leitungs-Dreigestirn des Lübecker Theaters kann weitermachen. Die Verträge mit Operndirektor Roman Brogli-Sacher und Schauspieldirektor Pit Holzwarth sind um fünf Jahre, der Kontrakt mit dem Geschäftsführenden Theaterdirektor Christian Schwandt um sieben Jahre verlängert worden. Ihnen sei es gelungen, das Theater Lübeck und das Philharmonische Orchester in den vergangenen drei Jahren künstlerisch und wirtschaftlich auf eine neue Basis zu stellen, sagte gestern Frank-Thomas Gaulin, Aufsichtsratsvorsitzende des Theaters. In den vergangenen drei Jahren hätten sie die Zuschauerzahlen von 140 000 auf mehr als 170 000 gesteigert.
Vor allem das spartenübergreifende Projekt "Wagner trifft Mann" mit Wagners komplettem "Ring des Nibelungen" und Dramatisierungen von Romanen Thomas Manns sorgt seit 2007 für Furore. Die Auslastung dieser Vorstellungen liegt nach Angaben des Theaters bei mehr als 90 Prozent.
Die Arbeit des Theaters in den vergangenen Jahren zeichne sich durch höchste künstlerische Qualität und verantwortungsvoll sparsamen Umgang mit Geld aus, sagte Lübecks Kultursenatorin Annette Borns (SPD). "Ich bin glücklich, dass es uns gelungen ist, die Persönlichkeiten, die dies erreicht haben, an Lübeck zu binden", sagte sie.
Der Selbstfinanzierungsgrad des Zwei-Sparten-Theaters in der Hansestadt liegt derzeit zwischen 18 und 20 Prozent. Damit steht das Haus nach eignen Angaben an der Spitze norddeutscher Bühnen.




