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Verhandlungen auf Eis

Hertie-Häuser: Britischer Besitzer blockiert die Verhandlungen

29. Juli 2010 | Von jfs

Die Zukunft von Hertie hängt in der Luft, obwohl ein Investor für die sieben Häuser im Norden bereit steht. Foto: Ruff

Auch ein Jahr nach der Hertie-Pleite ist für die schleswig-holsteinischen Standorte keine dauerhafte Lösung in Sicht. Die Verhandlungen liegen auf Eis.

Rendsburg. Zwar steht mit der AVW Immobilien AG ein potenter Investor bereit. Doch Verhandlungen über den Kauf der sieben Hertie-Häuser im Norden werden vom britischen Besitzer Dawnay Day abgeblockt. Dies berichtete Andreas Breitner am Mittwoch aus einem Gespräch mit AVW-Vorstand Willy Koch. Der Rendsburger Bürgermeister hatte als Sprecher der schleswig-holsteinischen Hertie-Städte den Kontakt zu dem Investor aus Buxtehude hergestellt.

"Das AVW-Konzept ist fertig und Mieter stehen bereit", sagte Breitner. Nach dem Vorbild des "Mediterraneo" in Bremerhaven will die Immobiliengesellschaft in den ehemaligen Filialen im Norden kleine Einkaufszentren mit Fachgeschäften einrichten. Doch wegen der völlig überzogenen Kaufpreise liegen die Verhandlungen derzeit auf Eis. So fordern die Briten beispielsweise für das renovierungsbedürftige Rendsburger Haus 4,2 Millionen Euro, laut Schätzungen der Stadt soll es aber lediglich die Hälfte wert sein. "Dawnay Day bewegt sich nicht. Ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben", sagte Breitner.


 

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