Millioneninvestitionen
Ferienzentrum Damp wird gründlich renoviert
Damp. Die Damp Touristik will in den kommenden Jahren 120 Millionen Euro in neue Ferienhäuser und ein neues Spaßbad an der Ostsee investieren. "Der Trend ist eindeutig: Ferienhäuser sind gefragt", sagte Geschäftsführer Frank Behrens gestern in Damp. Von den bestehenden 290 Häusern sollen die Hälfte abgerissen und dafür 220 neue gebaut werden. Die andere Hälfte der Ferienhäuser soll saniert werden, zudem bekommen alle bestehenden Bungalows eine zweite Etage. Insgesamt stehen nach Abschluss der Arbeiten 360 Ferienhäuser zur Verfügung. Das Hotel soll modernisiert werden. Zudem ist ein 25 Millionen Euro teures "Aquatainment-Center" geplant, dafür wird das bestehende Spaßbad abgerissen. Die Zahl der Mitarbeiter von derzeit rund 230 soll steigen. Baubeginn soll im Herbst 2011 sein. Die Fertigstellung ist für 2016 geplant.
Behrens betonte, er sehe keine Konkurrenz zum wenige Kilometer entfernten Feriendorf Port Olpenitz. "Ich gehe davon aus, dass das Projekt in der derzeit geplanten Größenordnung nie kommen wird", sagte er.
Damp habe im vergangenen Jahr vom Trend zum Urlaub im eigenen Land profitiert, sagte die zweite Geschäftsführerin Katrin Höhne. Die Zahl der Übernachtungen von rund 360 000 lag 2009 rund fünf Prozent über dem Vorjahreswert, die Auslastung erhöhte sich um vier Prozent. "Damit liegen wir über dem Landesdurchschnitt", sagte Höhne. Zudem kamen 2009 erstmals die meisten Gäste aus Schleswig-Holstein, gefolgt von Niedersachsen, Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Für 2010 sei ein Anstieg der Übernachtungszahl um zwei Prozent angestrebt, sagte Höhne.



