Die Suche nach dem Muster: Andreas Gurskys weltberühmte Bilder in Dänemark
Humlebæk. Riesige Bilderwände, vor denen Betrachter hochkonzen-triert aus allernächster Nähe kleine, aber offenbar wichtigste Details erkunden: Die Fotos von Andreas Gursky locken viele Besucher in Dänemarks berühmtestes Kunstmuseum Louisiana. Bis zum 13. Mai sind in Humlebæk nördlich von Kopenhagen 40 der extrem großformatigen Gursky-Bilder zu sehen, die dem Kunstprofessor in Düsseldorf Weltruhm gebracht haben. Viele schon fast ikonenhaft berühmt gewordenen Gursky-Werke sind versammelt: "F1 Pit Stop I" (Foto), das hektisch arbeitende Formel-Eins-Techniker zeigt - mit Hell-Dunkel-Effekten - fast wie bei Rembrandt. Ihn fasziniere, dass die vielen Menschen auf seinen Bildern auf Muster schauten, ohne darin einen Sinn zu finden. Aber sie suchten weiter: "Es geht wohl darum, Sinn zu finden", sagte Gursky. Sein Werk "Rhein II" wurde im vergangenen November in New York für 4,4 Millionen Dollar (3,4 Millionen Euro) versteigert - Weltrekord für ein Foto.





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