WIRTSCHAFT
Bus-Streik
Zwei Wochen Stillschweigen über die Verhandlungen
Neumünster. Zwei externe Vermittler sollen die verhärteten Fronten zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Omnibusverband Nord (OVN) aufbrechen und eine gütliche Einigung erzielen. Über die Verhandlungen haben beide Seiten vertraglich Stillschweigen vereinbart. "Das gilt für die kommenden 14 Tage", erklärte Verdi-Sprecher Frank Schischefsky. Nicht einmal der Verhandlungsort Neumünster wird offiziell bestätigt. Die Mediatoren sind Ex-Landtagspräsident Martin Kayenburg (CDU) für die Arbeitgeber und Ex-Innenminister Klaus Buß (SPD) für die Arbeitnehmer. Die Forderungen der Streitparteien liegen weit auseinander. Verdi will eine Angleichung der Löhne an die Tarifverträge im öffentlichen Busgewerbe, was im Schnitt 250 Euro pro Monat und Fahrer bedeuten würde. Der OVN hat rund 100 Euro angeboten.



