Rekord-Spritpreise
Benzin so teuer wie noch nie
Hamburg. Für Super E5 mit fünf Prozent Ethanol wurden im Bundesschnitt 1,67 Euro je Liter gezahlt. Für das günstigere Superbenzin E10 waren 1,64 Euro fällig. Diesel blieb noch unter 1,54 Euro je Liter und damit knapp unter dem Rekordwert aus dem Sommer 2008. Auch am Dienstag sieht es kaum anders aus auf den Preistafeln der tankstellen. Kraftstoffe mit hohen Oktanzahlen sind inzwischen ein Luxusgut. So wurde bei Shell für eine Variante von Super-Plus-Benzin gar ein Literpreis von 1,80 Euro fällig. Doch nicht nur an der Tankstelle, auch beim Heizen belasten teure Öl-Preise die Verbraucher. Die Heizölkosten steigen rasant. Dem Verbraucherportal Verivox zufolge legten die Preise vergangenes Jahr um 26 Prozent zu.
Die Bereitschaft im Straßenverkehr auf alternative Antriebe umzusteigen, scheint von den hohen Benzinpreisen jedoch nicht beflügelt zu werden. Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts in Flensburg zufolge waren von den rund 43 Millionen Pkw auf deutschen Straßen weniger als 600.000 vergangenes Jahr in der Lage, Autogas oder Erdgas zu tanken oder mit Strom zu fahren.
Die Branche begründet die Preise vor allem mit hohen Beschaffungskosten. "Wir haben im Moment sehr hohe Rohöl-Notierungen", so Karin Retzlaff vom Mineralölwirtschaftsverband. Der schwache Euro treibe die Preise in die Höhe. Retzlaff zufolge kostete das Barrel der Nordsee-Sorte Brent im Rekordsommer 2008 umgerechnet noch 91 Euro. Derzeit müssen dafür hingegen 93 Euro bezahlt werden. Die hohen Rohölnotierungen seien Resultat der Lage im Iran - wenngleich das Land für Deutschland als Öllieferant keine Rolle spiele. Auch Nigeria trage zur Verunsicherung und damit zu hohen Preisen bei. Immerhin: Das Land ist Deutschlands fünftgrößter Öllieferant. "Dort bedrohen Rebellenstämme die Ölförderung." Dass auch Spekulanten an der Preisschraube drehen, will Retzlaff nicht ausschließen. "Es ist unbestreitbar, dass die Notenbanken in den vergangenen Monaten viel Geld in den Markt gepumpt haben", sagt sie. Und dieses Geld sei auch in die Rohstoffmärkte investiert worden.
Leserkommentare
Lieber Herr Eggert,
vielen Dank für Ihren Hinweis, wir haben den Satz geändert. und hoffen, dass Ihre Oster-Prognose sich nicht erfüllt.
Ihre Onlineredaktion
Würden unsere Politker ihre Eventfahrten nicht auf Steuerzahlerkosten machen würde der Sprit nicht mal einen Euro kosten
Das Grundgesetz läßt politische Eingriffe ausdrücklich zu. Der Abzockerei könnte ein Ende gesetzt werden, nicht ganz einfach aber machbar. Aber diese Politiker machen entweder Party auf anderer leute Kosten, Präsentieren sich auf Tagungen und kümmern sich sonst nur um ihre Personalprobleme und zuverlässige Lobbybedienung, Gesetze gegen Spenden oder Posten. Ich kann mich nicht erinnern, was Schwarz-Gelb im Bund oder in SH Bedeutendes geleistet hätten.
Aber Schwarz-Gelb interessiert ja das Grundgesetz nicht, spätestens seit Kohl wissen wir das.
Politische Eingriffe beim Spritpreis kaum gewünscht, schliesslich profitiert der Staat ganz gehörig in Form von Steuern, wir alle wissen, wie hoch der Anteil derer am Preis ist, und dass je teurer, desto mehr Steuereinnahmen lassen Frau Merkel jubeln !
Und, bezogen auf den Artikel, wer sich einen Kleinstwagen mit geringem Verbrauch und sehr wenig co2-ausstoss kauft, wird künftig wieder hintenrum bestraft indem wir bald alle PKW-Maut zahlen dürfen.
Also lohnen sich die grossen Spritschleudern am Ende doch wieder.
Darf ich Sie korrigieren?
Es müsste nicht "Schwarz-Gelb" sondern "Schwarz-Geld" heißen.
Damit assoziiere ich sowohl die Hinwendung zum Kapital/zur Klientel als auch die Schwarzgeld-Affären.
So lange die Leute noch sinnlos im kreis herum fahren ist der Sprit nicht zu teuer. Und wie man auf die Idee kommt, dass unter einer linken Regierung das Benzin billiger wird entzieht sich meinem Horizont. Kalle von kalleskoppel.de
Oh mein Gott, was für rhetorische Blasen ohne jegliches Gewicht. Schwarz-Gelb ist also Schuld? Die letzten großen Steuererhöhungen aufs Tanken waren die rot-grüne Erhöhung im Kampf gegen den Terror und zur Entlastung der Rentenkassen, nachdem man vorher die Notreserve Stück für Stück verschleudert hatte, sowie die Ökosteuer, mit denen die Grünen ihr Versprechen aus den 90ern näher kamen, dass der Liter Benzin bald 5DM kosten würde. Eine Ökosteuer, die auch die Bahn, nicht aber die Fluglinien entrichten müssen.
Der Großteil des Benzinpreises sind Bundessteuern (rund 80%)! Der Rest regelt sich durch Angebot und Nachfrage auf den Weltmärkten und da pumpen zum einen die Chinesen immer mehr Rohöl ab, zum anderen sorgen Irankrise und ein erneut besch**sen kalter Winter in Europa für steigende Preise. Aber Angebot und Nachfrage ist Bestandteil von Wirtschaftslehre - und das wird in Deutschland ja weder in der Schule behandelt, noch durch eigenständige Bildungsanstrengung auch nur ansatzweise zu verstehen versucht. Stattdessen ist der Markt Böse, die großen Firmen räuberische Kapitalistenkraken. Seltsam nur, dass dieses finstere System den Menschen so viel mehr Wohlstand brachte, als alle anderen Systeme zuvor. Aber die einzige Erinnerung an die DDR ist ja die Vollbeschäftigung - auch wenn diese nur eine Propagandalüge war. Aber das selbe hat mein Großvater vom 3. Reich auch bis zu seinem Ende behauptet....
Der hohe Spritpreis hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Es ist noch welcher da. Würde der Preis künstlich niedrig gehalten, dann sehe es schon finster aus. So können sich nur reiche Länder und Menschen diese dolle Zeug leisten und in den Entwicklungsländern verheizen sie derweil ihre letzten Bäume. So, nun dreht man noch ne sinnlose Runde mit dem Motorrad und dann diskutieren wir weiter. Kalle von kalleskoppel.de
Hat hier irgend jemand geschrieben, dass es mit den Linken besser wäre?
"So lange die Leute noch sinnlos im kreis herum fahren ist der Sprit nicht zu teuer."
Wie immer dumme Sprüche. Sie müssen ja nicht jeden Tag zur Arbeit fahren. Da geht bei vielen inzwischen schon mal 250 bis 500 Euro vom Lohn ab.
Fahren Sie weiter mit Ihrem Trecker auf dem Acker herum und Ihre Welt ist in Ordnung!
Wenn man stets scharz-gelb (oder schwarz-geld - gleich viel weniger dumm, dieser Spruch, als der von Herrn Lenz) an Zuständen wie diesen die Schuld gibt (so wie Sie und ALBERT ANSTAND dies von Artikel zu Artikel tun) dann suggeriert das sehr wohl, unter "den Linken" wäre die Welt eine bessere.
Dabei verdanken wir die aktuellen Spritpreise genau diesen "Linken" - wie oben bereits kurz skizziert. Wer sich also über seine monatlichen Spritkosten beschwert sollte seine Beschwerde auch an jene richten, denen er sie verdankt und nicht an jene, die nun an diesem Geldsegen nicht rütteln wollen. Zumal die "Linke" jegliche Steuersenkungen in den letzten Monaten als Betrug am Bürger gebrandmarkt hat! Und nochmal: 80% am Benzinpreis entfallen auf Steuern - nicht auf den eigentlichen Preis des Gutes!
"Fahren Sie weiter mit Ihrem Trecker auf dem Acker herum und Ihre Welt ist in Ordnung!"
Mit billigem Sprit, der auch noch in höchstem Maße von Brüssel subventioniert wird, wie alles andere auch.
"Dabei verdanken wir die aktuellen Spritpreise genau diesen "Linken" - wie oben bereits kurz skizziert."
Der Preis für ein Fass Rohöl betrug 2008 150 Dollar (Rekordhoch), damals wurden 1,30 Euro pro Liter Superbenzin verlangt. Jetzt liegt der Preis für ein Fass Rohöl bei etwa 115 Dollar, aber der Benzinpreis für Superbenzin liegt heute bei 1,66 Euro pro Liter.
Alle Mineralölkonzerne erhöhen fast zeitgleich die Preise. Die Tankstellen melden nur die Preisrückgänge der Konkurrenz an die Zentralen, nicht jedoch Preiserhöhungen. Wenn das kein Kartellverhalten ist, was dann?
Politische Unruhen gab es bereits 2006 in Nigeria und im Iran, dennoch werden diese immer als Preiserhöhungsargument angeführt.
Das sind alles die bösen, bösen Linken. lol
Im Sommer 2008 stand der Euro auf einem Rekordhoch, das Fass Rohöl kostete ca. 93 €. Heute sind es ca. 88 €, also kaum ein Unterschied. Im Juli 2008 stand der Liter Super bei 1,50 € heute sind es "nur" 16 Cent mehr.
Das ändert zwar nichts an den merkwürdigen Preisgestaltungen der Mineralölkonzerne, aber der heutige Preis liegt nach 4 Jahren kaum höher. Den Preisverfall wegen der Wirtschaftskrise kann man nicht zum Vergleich heranziehen.
Wer Steuersenkungen will, der sollte die FDP wählen, statt sie zu beschimpfen. Aus dem Verhalten des Volkes muss die Regierung schließen, dass alle für Steuererhöhungen sind und jede Erhöhung begeistert gefeiert wird. Nur die Reichen zu besteuern bringt nichts - oder umgerechnet auf alle Bürger einen oder zwei Euro pro Jahr. Und ich bin mir sicher, dass alle wesentlich weniger Sprit verbrauchen könnten, wenn sie denn wollen. Nehmen wir nur die blankgeputzten Geländewagen vor den Reihenhäusern. Wozu sind die gut? Und mein mehrfach angesprochener Trecker fährt nur selten und ohne Zuschüsse, da mir der Papierkram für einen Antrag viel zu aufwendig ist. Kalle von kalleskoppel.de
Die Schuld für die enormen Preiserhöhungen bei irgend einer politischen Partei zu suchen, ist äußerst fragwürdig. Alle Parteien freuen sich über die sprudelnden Einnahmen der Mineralölsteuer, schon wegen der Superversorgung der Amtsinhaber.
Schön, dass es hier dann doch noch so viele intelligente Beiträge gibt. Danke auch für die Zahlen D VH, die ich ebenfalls grade wiedergeben wollte. Wer so plump die Währungsschwankungen aus seiner Rechnung herauszaubert, hat mit Sicherheit nicht das Vermitteln von Wahrheiten als Ziel...
Allein zur Zeit der rot-grünen Bundesregierung (7 Jahre) kam es zu 5(!) Erhöhungen der Mineralölsteuer - heute Energiesteuer genannt. Seit der großen und dann schwarz-gelben Koalition kam es zu 0(!) Erhöhungen, allerdings schlug die Erhöhung der Umsatzsteuer der großen Koalition natürlich ebenfalls auf den Benzinpreis durch.
Soviel zur Schuld irgendwelcher Parteien am aktuellen Preis. Ansonsten möchte ich mich korrigieren: es sind rund 60% am Benzinpreis reiner Steueranteil, nicht wie oben postuliert 80%.
@D VH
Wahrscheinlich verwechseln Sie den Heizölpreis und Rohölpreis, die Rohölpreise sind/waren so, wie ich es beschrieben habe, hier die Quelle:
www.tecson.de/oelweltmarkt.html
Und die Benzinpreise für Super wurden auch richtig benannt:
benzinpreis.de/statistik.phtml
Quelle aktueller Benzinpreis: benzinpreis.de/statistik.phtml
Ihre Rechnung geht nicht auf: Damals war das Verhältnis Rohölpreis zu Benzinpreis: 0,867, heute ist es 1,443. Das ist eine Preiserhöhung von 66 %. Dabei habe ich die o. g. Zahlen zugrunde gelegt.
@GEGEN JEDEN EXTREMISMUS
Dass der schwache Euro seinen Teil dazu beigetragen hat, war mir bewusst. Und es gibt auch noch andere Faktoren, wie beispielsweise der Reisebeginn im Frühjahr in Amerika, die aktuell zur Preiserhöhung beitragen.
Mir ging es darum zu belegen, dass die Konzerne an der Situation nicht unerheblich beteiligt sind.
Und mir ging es darum, dass man nicht die Linken für alles Schlechte verantwortlich machen kann, wenn Marktkräfte am wirken sind. Eine Diskussion nach dem Motto, welche Partei hat was gemacht, ist so überflüssig wie ein Kropf, denn jede Partei könnte ja auch die Steuern senken.
www.steuerformen.de/mineraloelsteuer.htm
Warum sollte die Regierung in die Preisgestaltung eingreifen?
Mit jeder Erhöhung fließt mehr Geld ins Staatssäckel.
Mit Verlaub - aber Sie und ALBERT ANSTAND haben allein den Parteienstreit hier losgetreten, in dem Sie (wie in nahezu allen Ihren Kommentaren) schwarz-gelb die Schuld an den Zuständen gegeben haben. Schuldzuweisungen an die richtige Adresse (was Parteien angeht) waren Antworten auf Ihre Postings - nichts anderes.
Das der Markt die Preise regelt, habe ich schon ganz oben kommentiert. Und am Markt regieren Angebot und Nachfrage - ganz einfach. Das ist nichts bösartiges, sondern vom anbeginn der Menschheit an der Fall (auch ohne Geld, schon im Tauschhandel). Und wenn immer mehr Menschen Bezin wollen (China, Indien) und die Lieferung dieses Rohstoffes einer steigenden Gefährdung ausgesetzt ist (Iran und eine mögliche Sperre des Golf von Azadi), dann wird der Rohstoff nun einmal teurer - das hat nichts mit finsteren Konzernen und bösartigen Finanzhaien zu tun, sondern mit menschlichen Verhaltensmustern und Logik.
Die meisten Menschen haben noch nicht begriffen, bzw wollen nicht begreifen, dass die Benzinpreise nur noch nach oben gehen. es sei denn, mit der Weltwirtschaft geht es abwärts. Das Maximum der weltweiten Ölförderung ist erreicht ( peak oil !!), damit sinkt die Förderung, aber der weltweite Bedarf steigt. Damit steigen die Preise, bis die Weltwirtschaft kollabiert. Diese These proklamiere nicht nur ich, sondern ein weltweites Expertenforum ( ASPO- assoziation of the study of peak oil), dessen deutscher Vorsitzenden Prof. Wolfgang Blendinger ( der einzige deutsche Professor für Erdölgeologie) ist.
Die gesamte herrschende Politik und unser gesamtes kreditbasiertes Finanzsystem beruht auf Wachstum und damit auch auf mehr Erdöl. " Da werden harte Zeiten auf uns zukommen " , wie es Prof Blendinger einmal formulierte oder " Wir werden in den nächsten zwanzig Jahren mehr Veränderungen erleben, als in den vergangenen hundert Jahren" ( von Dennis Meadows, dem Autor der Grenzen des Wachstums).
Wer jetzt noch neue Einkaufszentren, Autobahnen, Flughäfen oder Kreuzfahrtschiffe proklamiert, sollte noch einmal die Schulbank drücken.
mit cassandrischen Grüßen
Frank Köncke, DIE LINKE Neumünster
Alles korrekt, da wird noch was auf uns zukommen.
Eines dürfen wir aber nicht verkennen: Die Erdölgesellschaften haben nur bedingt ein Interesse, die Förderkapazitäten deutlich zu erhöhen, denn damit würde der Profit sinken, weil dann das Angebot und die Nachfrage wieder näher zusammenrücken würden. Es ist doch schon erstaunlich, dass BP die riesigen Schäden des Golf-Desasters locker bezahlen konnte und der Gewinn pro Aktie schon wieder auf Rekordhöhe liegt, siehe: www.finanzen.net/bilanz_guv/BP
Immer wieder schön wie Herr Stein Diskussionen wortlos beendet, wenn auf offensichtliche Argumentationsfehler hingewiesen wird. Naja, was solls.
Lt. Prof. Wolfgang Blendinger hätte der Peak schon vor einigen Jahren erreicht werden müssen, das Gegenteil ist bisher(!) aber der Fall. Das erinnert an den Club of Rome, dessen Schreckensszenarien auch nach gut 40 Jahrzehnten noch nicht ansatzweise eingetreten sind und trotzdem in einschlägigen Kreisen immer und immer wieder als Argument vorgetragen werden.
Zumal diese Studien einen wesentlichen Punkt immer wieder vergessen: steigt der wirtschafltliche Druck im Kessel hoch genug, werden die Anstrengungen bzgl. alternativen Antrieben und Grundstoffen forciert werden (da wirtschaftlich lohnend) und letztlich Blüten tragen - die Bedeutung des Erdöls wird zurückgehen, die Preise von dort an gleich bleiben oder langsam sinken und eine Zeit neuen Wachstums beginnen. So, wie schon zigmal zuvor in der Menschheitsgeschichte und stets gegen die Weltuntergangsvisionen der angeblich Allwissenden (damals zumeist die Religionsführer, heute die Ökoprofessoren und Parteianhänger). Aber die Menschheit braucht halt den drohenden Weltuntergang als Kitt, der sie zusammenhält - das wußten die Gründer alles menschgemachter Religionen (denn diese enthalten allesamt Weltuntergangsszenarien) wie auch jene anderer Sekten und Bewegungen (Scientology glaubt an erdzerstörende Aliens, Esoteriker an Nostradamus Prophezeiungen oder endende Mayakallender, etc.). Enttäuschend besonders, dass heutigentags die Linke diesen Untergang postuliert - zog sie doch einstmals aus, den Menschen Freude am Leben fern des Jochs der Arbeit und Rechteentbehrung zu bescheren.
"Immer wieder schön wie Herr Stein Diskussionen wortlos beendet, wenn auf offensichtliche Argumentationsfehler hingewiesen wird. Naja, was solls."
Was meinen Sie damit? Welche Argumentationsfehler? Wann habe ich die Diskussion wortlos beendet? Werden Sie doch mal konkret! Fakten und Quellen nennen Sie auch nicht.
Und noch etwas, was mir schon häufiger aufgefallen ist: Wenn Sie mit meinen Argumenten ein Problem haben, dann diskutieren Sie doch direkt mit mir und nicht über Dritte!
Ganz einfach der Punkt, wer in diesem Thread mal wieder mit Parteienschelte begonnen hat... denn erneut war das nicht die böse Hetze gegen Links, sondern jene gegen scharz-gelb, die grade im Zusammenhang mit Mineralölsteuer (Energiesteuer) und Oligopolisierung der Deutschen Energiewirtschaft mehr als ungerechtfertigt ist. Im Gegenteil verwaltet diese "Regierung" lediglich die Steuererhöhungen wie dazugehörige Gesetze von rot-grün. Schröder, Fischer und Schlauch arbeiten heute allesamt nicht ohne Grund in genau diesem Wirtschaftszweig.
Und mit Argumenten bin ich zumindest bemüht, kein Problem zu haben - ich muss ja für mich nicht alles nachvollziehen, obwohl ich mich darum bemühe. Mit Pauschalurteilen über mich und einige andere Kommentatoren beim SHZ aber schon. Das ist ein feiner Unterschied, Herr Stein. Ich habe Sie schließlich auch noch nie als Steinzeit-Kommunist, Stalinist oder Gutmensch betitelt - da sind Sie deutlich freizügiger mit Urteilen.
@ H. Stein
Ihre Ölquellen entsprechen auch meinen :). Der Dollarpreis des Öls ist unbeachtlich, entscheidend ist der Preis in € und umgerechnet ergeben sich "meine" Zahlen mit der "relativ" geringen Steigerung. Hätte der € bei einem Barrelpreis von 150 € nicht 1,60 $ gekostet, hätten wir uns 2008 nicht nur dumm sondern auch noch dämlich gezahlt.Ansonsten habe ich im August 2009 für den Liter Diesel 1,15 € gelöhnt, jetzt will man 1,56 € dafür. Aber wie bereits gesagt, die Wirtschatskrise lässt grüßen.
Kruzifix, natürlich ein Barrelpreis von 150 $...
emand, der von sich sagt, gegen jeden Extremismus zu sein, aber tatsächlich bei fast jedem Kommentar nur den linken meint, hat natürlich ein Glaubwürdigkeitsproblem.
Jetzt zu den Argumenten:
- Frau Merkel hat eine Senkung der Mineralölsteuer mehrfach abgelehnt, stimmt doch, oder?
- Stimmt meine o. a. Rechnung hinsichtlich der Benzinverteuerung von 2008 auf 2012 um 66 %?
- Stimmt das Argument der politischen Unruhen?
- Stimmt das Argument der Gewinnexplosionen bei den Mineralölgesellschaften, hier speziell BP?
- Stimmt der Gedanke, dass kartellähnliches Verhalten bei den Preiserhöhungen stattfindet?
Übrigens habe ich mit der Partei "Die Linke" nichts am Hut. Sie hat allerdings als Oppositionspartei eine wichtige Funktion, wenn sie z. B. im Gegensatz zu den Liberalen und Rechten die Ausbeutung der Menschen und die Gerechtigkeit anspricht. Und mit dem Kommunismus habe ich erst recht nichts am Hut.
Wenn es Ihnen Recht ist und Sie auf meine 5 Argumente eingegangen sind, können wir das Thema dann gerne beenden.
Herr Stein, bzgl der 66% Erhöhung von mir ein klares Nein.
Wenn es mit dem Iran so weiter geht, wird auch der Ölpreis steigen, vielleicht auch über 150 € und beim derzeitigen € Kurs wird das teuer. Es reicht ja schon aus, dass jemand meint, das Öl könnte knapp werden und sich bevorratet, wodurch das Angebot geringer wird u.s.w. Mit Glück schießen dann die Saudis Öl nach, aber ob das gegen die Psychologie und die Spekulanten hilft?? Natürlich gibt es kein Preiskartell und die Erde ist eine Scheibe...
Als Gerechtigkeitspartei kann ich mir geeignetere Kandidaten als die fusionierte SED vorstellen, aber das nur am Rande. Ist ja aber offensichtkich auch kein Liebling von Ihnen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis, ich habe nicht auf die Überschrift der Grafiken geschaut und geglaubt, dass bei Tecson alles in der gleichen Währung abgebildet wird. Also auch von mir ein klares Nein zu den 66 %.
Zu den anderen Punkten nach wie vor ein klares Ja, insbesondere bei der Gewinnexplosion. Werde mir bei Gelegenheit mal die Bilanzen ansehen...
"Natürlich gibt es kein Preiskartell und die Erde ist eine Scheibe..." -> Ich gehe davon aus, dass das ironisch gemeint war...
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Dieser Satz ist so was von unsinnig.