Auf der Suche nach dem Muster

27. Januar 2012 | Von dpa

Foto: Andreas Gursky, VG BILD-KUNST, Bonn. Courtesy Sprüth Magers Berlin London

Humlebæk. Riesige Bilderwände, vor denen die Betrachter hochkonzentriert aus allernächster Nähe kleine, aber offenbar wichtigste Details erkunden: Die Fotos von Andreas Gursky locken viele Besucher in Dänemarks berühmtestes Kunstmuseum Louisiana. Bis zum 13. Mai sind in Humlebæk nördlich von Kopenhagen 40 der extrem großformatigen Gursky-Bilder zu sehen, die dem Kunstprofessor in Düsseldorf Weltruhm gebracht haben. Viele schon fast ikonenhaft berühmt gewordenen Gursky-Werke sind versammelt. "F1 Pit Stop I" (Foto) zum Beispiel, das mit Hell-Dunkel-Effekten fast wie bei Rembrandt hektisch arbeitende Formel-Eins-Techniker zeigt. Ihn fasziniere, dass viele Menschen auf seinen Bildern auf Muster schauten, ohne darin einen Sinn zu finden. Aber sie suchten weiter: "Es geht wohl darum, Sinn zu finden", sagte Gursky. Sein Werk "Rhein II" wurde im vergangenen November in New York für 4,4 Millionen Dollar (3,4 Millionen Euro) versteigert - Weltrekord für ein Foto.


 

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