3. Schachwoche mit beachtlicher Resonanz

08. Februar 2012 | Von sh:z

Flensburg. Zum dritten Mal tickten in der Flensburg Galerie die Schachuhren und luden Routiniers wie Einsteiger zu Partien ein. Der Flensburger Schachklub hatte erneut ein buntes Programm zusammengestellt, um den Freunden des Königlichen Spiels die Möglichkeit zu bieten, miteinander die Kräfte zu messen. Eine Woche lang setzten sich über 130 Spieler an die Bretter, darunter Gastspieler aus Rendsburg, Husum, Eckernförde, Schleswig und Leck sowie etliche Besucher der Galerie, die den Mut fanden, gegen die Vereinsspieler anzutreten.

Unumstrittenes Highlight war die Simultanvorstellung des Internationalen Meisters Aljoscha Feuerstack aus Norderstedt. Der 23-Jährige trat gleichzeitig gegen 20 Spieler an. Nur Stephan Millgramm vom FSK schaffte es, ihm ein Schnäppchen zu schlagen. Fünfmal willigte Aljoscha in ein Remis ein, 14 Spiele gewann er.

Das Senioren-Turnier (ab 60) gewann Manfred Plewka vom SV VHS Rendsburg vor Wolfgang Ipsen vom MTV Leck und Hubert Butkereit vom SV Husum. Zur Galerie Open traten 24 Teilnehmer an. David Gutschenreiter, 16-jähriger Youngster des FSK, hatte am Ende die Nase vorn. Zweiter wurde Enrique Ruiz-Hampel vom Eckernförder SV vor Holger Martens (FSK-Vorsitzender). In einem Schüler-Turnier kämpfte die Jugend um Pokale, unter ihnen Teilnehmer Flensburger Schulen. Den Sieg errang Fridolin Hansen vom Schleswiger SV vor Max Neuendorf und Dorian Gutschenreiter vom FSK. Bester U 12-Spieler war Benjamin Isler vom FSK. Beim Partner-Turnier musste sich FSK-Spitzenspieler Hartmut Klemmt mit Marco Hansen hinter Dennis Schwarz (Schleswiger SV) und Max Neuendorf (FSK) mit Platz zwei begnügen. Bronze ging an die Brüder David und Dorian Gutschenreiter. Beim Blitz-Turnier überragte Dr. Thore Prien (MTV Leck und FSK). Er gab in 17 Partien nur einen halben Punkt ab und siegte vor Dr. Heinz Meyer (FSK). Beim Lösen von Schachaufgaben, geleitet von Dr. Baldur Kozdon, landeten Peter Hertel und Klaus Seeck punktgleich auf Platz eins. Für eine besondere Mattaufgabe hatte die Flensburg Galerie als ersten Preis einen Schachcomputer ausgesetzt. Der ging an Tobias Weilandt.


 

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