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Wirtschaft

04. Dezember 2016 | 19:32 Uhr

Kieler Thyssen-Krupp-Werft : SH mit dabei: Australien entscheidet über Milliardenauftrag für neue U-Boot-Flotte

vom
Aus der Onlineredaktion

Für Thyssen Krupp Marine Systems könnte es der größte Auftrag überhaupt werden. Es gibt aber noch zwei weitere Bewerber.

Kiel/Sydney | Die Kieler Thyssen-Krupp-Werft buhlt seit längerem um einen Milliardenauftrag für australische U-Boote: Nun startet die entscheidende Phase. Am Dienstag begann nach Informationen der Zeitung „Australian“ der Sicherheitsausschuss des Kabinetts mit den abschließenden Beratungen. Die Entscheidung könne in den nächsten zwei Wochen fallen, spekulierten Medien. Dann will Regierungschef Malcolm Turnbull Neuwahlen ausrufen. Der Auftrag, der tausende Arbeitsplätze schaffen soll, wäre für Turnbull ein willkommenes Wahlkampfthema.

Für die ehemalige HDW-Werft von Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS) wäre der Deal mit Australien einer der größten der Unternehmensgeschichte. Die Kieler Werft gehört zu den größten Arbeitgebern in Schleswig-Holstein und gilt als einer der weltweit führenden U-Boot-Hersteller.

Ein Beraterstab habe dem Ausschuss einen klaren Favoriten benannt, berichtete der Sender Sky News. Außer TKMS haben sich der staatliche französische Schiffbaukonzern DCNS und ein japanisches Konsortium mit Mitsubishi Heavy Industries und Kawasaki Heavy Industries um den Auftrag beworben. Australien will zwölf neue U-Boote bauen lassen. Der Wert des Auftrags liegt bei rund 50 Milliarden australischen Dollar - 35 Mrd Euro. Für ThyssenKrupp wäre es einer der größten Aufträge der Unternehmensgeschichte. Doch: Die USA sollen sich nach Medienspekulationen für einen Deal mit Japan eingesetzt haben.

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erstellt am 19.Apr.2016 | 14:05 Uhr

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