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Wirtschaft

11. Dezember 2016 | 11:09 Uhr

Dänische Idee gegen Treibhausgase : Oregano gegen den Klimawandel: Dänemark will Methan aus Kuh-Mägen reduzieren

vom

Ein dänisches Forschungsprojekt würzt Viehfutter mit Oregano, um das „Rülpsen und Pupsen“ von Rindern zu mildern.

Kopenhagen | Das dänische Umwelt- und Lebensmittelministerium schaltet sich mit einer Mitteilung in die aktuelle Debatte um die Treibhausgas-Emissionen ein. Die Methangas-Produktion bei Rindern, heißt es, könne möglicherweise durch Verfüttern der Gewürzpflanze Oregano verringert werden. Das „Rülpsen und Pupsen“ von Rindern macht 40 Prozent der Methangas-Produktion der Landwirtschaft aus.

Methan ist als Treibhausgas 25-mal so wirksam wie Kohlendioxid. Da der größte Anteil der menschlich beeinflussbaren Methan-Emissionen in der Massentierhaltung entstehen, setzt die Politik dort jetzt an. Wissenschaftler testen seit Jahren Pillen, Impfstoffe, Züchtungen und Futtermixturen, um die Methanblähungen zu bremsen.

Es laufe ein aktuelles Forschungsprojekt, das die Reduktion von Methangas in den Mägen von Öko-Kühen untersuche. Das Projekt läuft in einer Zusammenarbeit zwischen Aarhus Universitet, Økologisk Landsforening, Naturmælk und anderen Öko-Produzenten. Das Ministerium unterstützt das Projekt mit sechs Millionen Kronen. Oregano soll auch bessere Milch bringen. Erste Forschungsergebnisse sollen im Mai kommen. Das Projekt soll bis 2019 laufen.

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erstellt am 26.Apr.2016 | 12:35 Uhr

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