zur Navigation springen

Wirtschaft

23. Januar 2017 | 01:39 Uhr

Falschmeldung im Internet : Hamburger Polizei gibt Entwarnung: Ovomaltine-Proben nicht vergiftet

vom

Auf Facebook, Twitter &Co kursierten Meldungen, dass Proben eines Schweizer Nahrungsmittelproduzenten vergiftet seien.

Hamburg | Aufregung um Ovomaltine: Proben des Schweizer Nahrungsmittelproduzenten Wander AG sind nicht vergiftet. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Tagen in Hamburg Ovomaltine Probierpakete mit süßem Brotaufstrich und Instant-Pulver für ein Malzgetränk verteilt. In den sozialen Netzwerken wurde daraufhin die Nachricht verbreitet, dass die Speisen vergiftet seien.

Das Unternehmen will jetzt rechtliche Schritte gegen den Verursacher der Falschmeldung einleiten. „Die Ovomaltine Produktproben können ohne Bedenken konsumiert werden“, heißt es vom geschädigten Unternehmen.

Mit diesem Tweet begann die Geschichte: „Es werden Gratisproben der Marke Ovomaltine in Briefkästen von Ausländern eingeworfen. Bitte nicht öffnen und verzehren“, twitterte Alles Satire (!)@Ferityazici. Weiter schreibt er: Fälle von Lebensmittelvergiftung seien - aufgrund des Giftes - unter anderem in Altona, Billstedt und Wilhelmsburg aufgetreten.

„Es handelt sich dabei um Falschmeldungen (Hoax), welche durch unbekannte Personen in den sozialen Medien und via Whatsapp verbreitet wurde“, schreibt der betroffene Konzern auf seiner Homepage.

Ob es sich bei der falschen Gift-Nachricht um Satire handelt, oder nicht, blieb am Freitag zunächst unklar. Fakt ist, dass die Meldung ernst genommen wurde.

Auch die Hamburger Polizei wurde eingeschaltet: Die Beamten in der Hansestadt gaben am frühen Freitagmorgen Entwarnung bei Twitter. Meldungen von erkrankten Personen lägen demnach derzeit nicht vor, „weder durch direkten Kontakt noch durch offizielle Stellen“, heißt es..

 

Alle Haushalte, die keinen Aufkleber mit „Keine Werbung“ am Briefkasten haben, hatten ein solchen Paket erhalten. „Wir können Ihnen versichern, dass die Ovomaltine Produktproben-Aktion durch uns beauftragt wurde“, heißt es von der Wander AG. Die Produktproben entsprächen dem höchsten Qualitätsstandard und hätten das Haus in einwandfreiem Zustand verlassen, so das Lebensmittelunternehmen.

Zahlreiche „Beschenkte“ ließen sich von der falschen Gift-Meldung nicht beirren. Sie freuten sich über den süßen Werbegruß aus der Schweiz, wie der Tweet dieses Users zeigt.

Die Proben waren in einer Art CD-Hülle verstaut, wie das Foto dieses Hamburgers zeigt.

 
zur Startseite

von
erstellt am 25.Nov.2016 | 16:50 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen