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Wirtschaft

04. Dezember 2016 | 17:25 Uhr

Lufthansa-Tochter : Gewerkschaft Ufo kündigt Streiks bei Eurowings an

vom

Eurowings-Kunden müssen sich auf mögliche Flugausfälle und Verspätungen einstellen. Ab Montag kann es zu Streiks kommen.

Frankfurt/Düsseldorf | Der Tarifkonflikt mit dem Kabinenpersonal bei der Lufthansa-Tochter Eurowings in Deutschland eskaliert: Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo kündigte ab dem kommenden Montag Arbeitsniederlegungen an. Zwei Wochen lang könnten dann jederzeit Streiks stattfinden, sagte Ufo Tarifvorstand Nicoley Baublies am Donnerstag in einer Video-Botschaft. Die Eurowings-Geschäftsführung hatte am Mittwochabend den eigenen Vorschlag einer Schlichtung vom Tisch genommen habe.

Die Gewerkschaften haben dem Lohndumping bei deutschen Airlines den Kampf angesagt. Auch Flugbegleiter bei Eurowings sind unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen und der Bezahlung. Der Konflikt zwischen UFO und Eurowings schwelt bereits seit zwei Jahren.

Die Gespräche mit dem Management erklärte die Ufo für gescheitert. Die Öffentlichkeit werde rechtzeitig über die getroffenen Maßnahmen informiert. Nach den zwei Wochen werde die Ufo gegebenenfalls zu unbefristeten Arbeitsniederlegungen aufrufen. Für die Weihnachtszeit schloss Baublies schon jetzt einen Arbeitskampf aus.

Es geht um die Flugbegleiter der in Düsseldorf sitzenden Gesellschaft Eurowings, die 23 von bislang 90 Mittelstreckenjets der Lufthansa-Billigplattform Eurowings betreibt. Im September hatte dort die Konkurrenzgewerkschaft Verdi einen Warnstreik des Kabinenpersonals organisiert, in dessen Folge acht Flüge ausfielen. Verdi und Ufo konkurrieren in dem Betrieb miteinander.

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erstellt am 20.Okt.2016 | 15:44 Uhr

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