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Wirtschaft

28. März 2017 | 10:14 Uhr

Leck im Kühlkreislauf : Frankreich: Wieder Zwischenfall im Atomkraftwerk von Flamanville

vom

Nach einem Brand im Januar gibt es jetzt ein Leck im nicht-nuklearen Teil des Kraftwerks.

Flamanville | Der Reaktor 2 des französischen Atomkraftwerks Flamanville am Ärmelkanal ist nach einem Leck im Kühlkreislauf vom Netz genommen worden. Der Betreiber EDF teilte am Montag mit, der Zwischenfall betreffe den nicht-nuklearen Teil der Anlage. Techniker seien im Einsatz, um den Schaden zu reparieren. Der Kreislauf werde mit Meerwasser betrieben.

In Deutschland gibt es immer wieder Kritik an der Sicherheit vor allem der grenznahen französischen Kraftwerke Fessenheim und Cattenom. Auch belgische Reaktoren in Grenznähe zu Deutschland geraten wegen häufiger Pannen immer wieder in die Kritik.

Erst im Februar war der Reaktor 1 der Nuklearanlage in der Normandie nach einem Brand vom Netz genommen worden. Dieser werde nicht vor Ende des Monats wieder in Betrieb gehen, berichtete der französische Sender France Info.

Die beiden 1985 und 1986 ans Netz gegangenen Reaktoren haben eine Leistung von jeweils 1300 Megawatt. In Flamanville wird zudem ein neuer Reaktor des Typs EPR (Europäischer Druckwasserreaktor) gebaut - das Projekt macht immer wieder Schlagzeilen, weil es sich bereits mehrfach verzögerte.

In Frankreich gibt es immer wieder Zwischenfälle in Atomkraftwerken. Das Land betreibt 58 Reaktoren zur Stromproduktion, drei Viertel seiner Elektrizität kommen aus Kernkraft.

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erstellt am 20.Mär.2017 | 14:04 Uhr

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