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Wirtschaft

09. Dezember 2016 | 01:05 Uhr

Energiekonzern : Eon bleibt auf Talfahrt

vom

Der Umbau reißt den Energiekonzern Eon tief in die roten Zahlen. Deutschlands größter Versorger muss erneut Milliarden-Abschreibungen auf seine vor der Abspaltung stehende Kraftwerks- und Handelstochter Uniper vornehmen

Essen | Deutschlands größter Energiekonzern Eon bleibt vorerst auf Talfahrt. Auch ohne die vor der Abspaltung stehende Kraftwerks- und Handelstochter Uniper sackte der Gewinn vor Zinsen und Steuern im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf zwei Milliarden Euro ab. Dies teilte Eon am Mittwoch in Essen mit. Hauptgrund war ein unter anderem von den niedrigen Großhandels-Strompreisen ausgelöster Gewinneinbruch der Atomsparte, die Eon auf politischen Druck hin nicht zu Uniper übertragen darf.

Erstmals legte der Konzern seine Zwischenbilanz in der neuen Struktur vor. Angesichts der für September geplanten Börsennotierung von Uniper wurden deren Ergebnisse nicht mehr in die operativen Zahlen einbezogen. Höhere Gewinne erwirtschaftete Eon in seinen künftigen Kerngeschäftsfeldern Ökostrom und Vertrieb, während es in der Netzsparte einen Rückgang gab. An seiner Prognose hielt das Management fest. So soll das operative Ergebnis von 3,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 2,7 bis 3,1 Milliarden Euro sinken.

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erstellt am 10.Aug.2016 | 08:13 Uhr

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