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Wirtschaft

04. Dezember 2016 | 04:59 Uhr

Nachrichtenüberblick : dpa-Nachrichtenüberblick Wirtschaft

vom

Lieferstopp trifft rund 28 000 VW-Mitarbeiter teils tagelang

Wolfsburg (dpa) - Der Lieferstopp zweier Teilehersteller wirbelt Großteile der Produktion bei Volkswagen empfindlich durcheinander. In Emden, Wolfsburg, Zwickau, Kassel, Salzgitter und Braunschweig könnten insgesamt 27 700 Mitarbeiter teils noch bis Ende August nicht so arbeiten, wie es eigentlich geplant sei. «Durch einen Lieferstopp, den externe Lieferanten ausgelöst haben, ist die Versorgung der Produktion mit Bauteilen mehrerer Volkswagen-Werke unterbrochen», teilte VW am Montag in Wolfsburg mit.

NordLB trennt sich von Schiffskrediten in Milliardenhöhe

Hannover (dpa) - Norddeutschlands größte Landesbank NordLB trennt sich von Krediten für 100 Schiffe mit einem Volumen von 1,3 Milliarden Euro. Eine Investorengruppe um die KKR Credit plane damit die Gründung einer Schiffsportfolio-Managementgesellschaft, die auch anderen Banken für das Management ihrer Portfolios offenstehe, teilte das Geldhaus am Montag mit. Die Transaktion soll voraussichtlich im vierten Quartal 2016 abgeschlossen sein. Die NordLB hält derzeit ein Schiffsportfolio im Wert von insgesamt 18 Milliarden Euro und gilt als einer der größten Schiffsfinanzierer Europas.

Weinlese in Deutschland gestartet

Neustadt/Weinstraße (dpa) - Die Winzer in Deutschland erwarten in diesem Jahr eine etwas geringere Erntemenge als im langjährigen Durchschnitt. Der Schädling Falscher Mehltau hatte sich durch den feuchten Frühsommer stark ausgebreitet und in fast allen Regionen zu Ausfällen geführt, wie das Deutsche Weininstitut am Montag mitteilte. Die Winzer mussten viel Pflanzenschutzmittel spritzen und entlauben, damit die Trauben schneller abtrocknen konnten. Die offizielle Weinlese in Deutschland begann mit der Ernte der ersten Trauben für den Federweißen in Neustadt an der Weinstraße.

Eon-Kraftwerkstochter Uniper sieht «gute Basis» für Börsengang

Düsseldorf (dpa) - Die Eon-Kraftwerkstochter Uniper sieht trotz eines Milliardenverlustes im ersten Halbjahr eine «gute Basis» für den im September geplanten Börsengang. «Unser Marktumfeld ist weiterhin schwierig, es gibt aber einige für uns erfreuliche Entwicklungen», sagte Konzernchef Klaus Schäfer am Montag. So hätten sich die Großhandelpreise für Strom erkennbar von den dramatischen Tiefständen zu Jahresbeginn erholt. Außerdem seien zwei der wichtigsten Märkte für Uniper - Schweden und Großbritannien - dabei, die regulatorischen Bedingungen zu verbessern. Im ersten Halbjahr 2016 hatten milliardenschwere Wertberichtigungen auf Kraftwerke und Gasspeicher tiefe Spuren in der Uniper-Bilanz hinterlassen.

IG Metall: Beschäftigte wollen mehr Selbstbestimmung im Job

Frankfurt/Main (dpa) - Die IG Metall macht sich für mehr selbstbestimmtes Arbeiten stark. «Seit der Krise 2008/2009 wurde den Beschäftigten, was ihre Flexibilität angeht, viel abverlangt. Nun gibt es einen starken Wunsch nach mehr Selbstbestimmung am Arbeitsplatz nach dem Motto «Jetzt sind wir dran»», sagte IG Metall-Chef Jörg Hofmann der Deutschen Presse-Agentur. Viele Beschäftigte wollten zeitweise kürzer arbeiten, zum Beispiel vier statt fünf Tage die Woche, um sich um pflegebedürftige Eltern oder die Kindererziehung zu kümmern.

Niedrige Milchpreise - Bauern blockieren Lager eines Discounters

Hesel (dpa) - Aus Protest gegen niedrige Milchpreise haben rund 50 Bauern vorübergehend das Zentrallager eines Discounters im niedersächsischen Hesel (Landkreis Leer) blockiert. Mit Treckern verhinderten sie in der Nacht zum Montag, dass Waren aus- oder angeliefert werden konnten, wie der Landesverband Niedersachsen/Bremen der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft mitteilte. Mit der Aktion wollten die Milchbauern gegen die aktuell bestehenden Billigpreise für Milch protestieren, hieß es. Ein Polizeisprecher in Leer hatte den Protest bestätigt. Er sprach von einer «völlig friedlichen Situation».

Chinas Automarkt: Deutsche Oberklassehersteller optimistisch

Tianjin/Peking (dpa) - Trotz der sich abschwächenden Wirtschaft in China rechnen die deutschen Autohersteller Audi und Daimler weiterhin mit guten Geschäften auf ihrem wichtigsten Absatzmarkt. Die Verkäufe würden durch den anstehenden Start eines neuen Audi A4 in der zweiten Jahreshälfte einen «zusätzlichen Schub» erhalten, sagte Audis China-Chef Joachim Wedler am Montag anlässlich der Eröffnung eines neuen Getriebewerks in der chinesischen Hafenstadt Tianjin. Zuversichtlich äußerte sich am Montag auch Daimlers China-Chef.

Dax rutscht unter 10 500 Punkte

Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist am Montag ins Minus gerutscht. Am Nachmittag stand der deutsche Leitindex 0,53 Prozent tiefer bei 10 488,01 Punkten, womit er an Verluste aus der Vorwoche anknüpfte. Zuvor waren bereits die meisten asiatischen Börsen schwach gelaufen und für die Wall Street deuteten sich ebenfalls Verluste an. Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen sank zuletzt um 0,55 Prozent auf 21 462,42 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,02 Prozent auf 1710,82 Zähler nachgab. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,28 Prozent auf 2959,87 Punkte bergab. Der Euro sank auf 1,1304 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1326 US-Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,8829 Euro.

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erstellt am 22.Aug.2016 | 16:15 Uhr

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