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Börse in Frankfurt : Dax berappelt sich: Anleger hoffen auf Trumps Steuerreform

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Der deutsche Aktienmarkt hat nach einem mäßigen Wochenstart wieder in die Spur gefunden. Am Nachmittag stieg der Dax um 0,46 Prozent auf 12 050,96 Punkte.

Bereits zu Wochenbeginn hatte der Leitindex seine anfänglichen Verluste deutlich eingedämmt, war aber noch knapp unter der viel beachteten 12 000-Punkte-Marke geblieben.

Die Anleger versuchten, das Scheitern der Gesundheitsreform des US-Präsidenten Donald Trump im Repräsentantenhaus positiv zu sehen, schrieb Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Sie hofften, dass Trump nun umso mehr Energie in seine versprochene Steuerreform stecke. Dies erscheine allerdings durchaus gewagt, denn hier dürften Veränderungen noch schwerer durchzubringen sein.

Die anderen Aktienindizes profitierten ebenfalls vom Zweckoptimismus der Investoren: Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax stieg um 0,29 Prozent auf 23 425,45 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,89 Prozent auf 2009,19 Zähler vor und notiert damit auf dem höchsten Niveau seit dem Jahr 2001. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es nur minimal nach oben.

Im Dax zogen die Aktien des Autozulieferers und Reifenherstellers Continental um mehr als 1 Prozent an und erreichten vorübergehend den höchsten Stand seit dem Frühjahr 2016. Auch beim Rückversicherer Munich Re sorgte eine neue Kaufempfehlung für gute Stimmung: Die Papiere verteuerten sich um 0,7 Prozent.

Bei den Technologiewerten stach Evotec nach guten Geschäftszahlen und einem erfreulichen Ausblick mit einem Kurssprung von 10 Prozent auf das höchste Niveau seit dem Jahr 2002 positiv heraus. Für 2017 stellte das Biotech-Unternehmen ein weiter starkes Wachstum in Aussicht.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,14 Prozent am Vortag auf 0,16 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,04 Prozent auf 141,67 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,21 Prozent auf 160,60 Punkte. Der Kurs des Euro lag zuletzt bei 1,0858 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0889 Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9184 Euro.

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erstellt am 28.Mär.2017 | 15:22 Uhr

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