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Theater

09. Dezember 2016 | 12:49 Uhr

Musik : Salzburger Pfingstfestpiele: Oper trifft Broadway

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Ein Musical bei den Salzburger Festspielen? Das hat es noch nie gegeben. Doch dieses Jahr ist es soweit, wenn die Salzburger Pfingstfestspiele am 13. Mai mit Leonard Bernsteins Broadway-Klassiker «West Side Story» starten.

Auf den Spielplan gesetzt hat die moderne Version von «Romeo und Julia» im New York der sechziger Jahre Festspielchefin Cecilia Bartoli. Die Sängerin drückt dem Ableger des weltberühmten Sommerfestivals seit 2012 ihren kreativen Stempel auf. Die musikalische Leitung der Premiere in der Salzburger Felsenreitschule liegt in den Händen des umtriebigen venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel.

«Am Willen, gegen den Strom zu schwimmen, und einer gewissen Risikofreude mangelte es mir noch nie», sagte die Sopranistin, Intendantin und Musikologin Bartoli der Deutschen Presse-Agentur. In der Hauptrolle der Maria wird sie auch wieder selbst auf der Bühne stehen. Deren Charakter liege ihr sehr nahe. «Das Latino-Temperament entspricht mir und lässt mich als gebürtige Römerin auch immer wieder über die ewige Stadt, über mein Rom, als Ursprung jeglicher lateinischen respektive latinohaften Lebensart nachdenken.» 

Bartolis ist die erste Frau an der Spitze des Festivals. Ihr Vertrag wurde jüngst bis 2021 verlängert. In diesem Jahr stehen die Pfingstfestspiele unter dem Motto «Romeo und Julia». Neben Bernsteins Musical wird unter anderem die konzertante Oper «Giulietta e Romeo» von Nicola Antonio Zingarelli aufgeführt. Zu sehen sind außerdem Ballett- und Theateraufführungen sowie ein Galakonzert mit der Sopranistin Angela Gheorghiu und Startenor Juan Diego Flórez. Das Festival endet am 16. Mai. 

Website Salzburger Pfingstfestspiele

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erstellt am 11.Mai.2016 | 13:22 Uhr

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