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Theater

03. Dezember 2016 | 05:34 Uhr

Musik : Hamburger Symphoniker spielen für Flüchtlinge

vom

Die Hamburger Symphoniker haben am Freitagabend in einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg-Osdorf ein Open-Air-Konzert gegeben. Auf dem Programm stand Beethovens 9. Symphonie mit der «Ode an die Freude». Mit dabei war der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor, die Leitung hatte der spanische Dirigent Íñigo Pírfano.

Die Musiker spielten in einem weißen Sommerzelt, das Publikum, darunter auch Flüchtlinge aus anderen Unterkünften sowie ehrenamtliche Helfer und Nachbarn saßen auf weißen Holzstühlen davor. Nur die kühlen Temperaturen passten nicht zu dem sommerlichen Bild.

Eine Sprecherin schätzte die Zahl der Zuhörer auf etwa 300. In der Notunterkunft selbst wohnten noch etwa 200 Flüchtlinge. Auch viele Kinder, teils festlich gekleidet, waren zu der für sie ungewöhnlichen Vorführung gekommen. Zu Beginn hatte unter anderem der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse (CDU) eine Rede gehalten. Er erinnerte dabei an das berühmte Merkel-Zitat: «Wir schaffen das.»

«Wir wollen mit der Musik des großen europäischen Komponisten Ludwig van Beethoven einen Raum der Begegnung, des Kennenlernens und der Verständigung schaffen», teilte der Malteser Hilfsdienst mit, der das Konzert zusammen mit den Hamburger Symphoniker organisierte.

Hamburger Symphoniker

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erstellt am 16.Jul.2016 | 11:24 Uhr

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