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Deutschland & Welt

11. Dezember 2016 | 01:15 Uhr

Panne beim Online-Händler : Stundenlang keine Bestellungen: Bei Amazon hakt die Kasse

vom

Normalerweise hat Amazon 24 Stunden geöffnet. Das war am Mittwochmorgen anders. Das Problem ist noch nicht ganz behoben.

Amazon und seine Kunden hatten am Mittwochmorgen mehrere Stunden lang ein Problem: Der Bestellvorgang beim E-Commerce-Riesen hakte aufgrund eines technischen Fehlers im Kassenbereich. In vielen Fällen konnten Kunden ihre Online-Bestellung am Mittwochmorgen daher nicht abschließen.

Der weltgrößte Internethändler verzeichnet weltweit bis zu 400 Bestellungen pro Sekunde. Ein stundenlanger Ausfall ist mit erheblichen Umsatzeinbußen verbunden.

Das Übertragen der gewünschten Produkte in den Warenkorb funktionierte zwar, doch nachdem nach der Lieferadresse gefragt wurde, brach der Vorgang mit einer Fehlermeldung ab. „Beim Einrichten Ihrer Lieferadresse ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es noch einmal“, lautet die Fehlermeldung.

Der Fehler umfasste Deutschland und Österreich und sollte laut einem Bericht von heise.de seit mindestens 3 Uhr nachts bestehen. Unser Testlauf um 10.30 Uhr zeigte keine Schwierigkeiten mehr, laut anderen Medien gibt es nach wie vor Probleme, die sich allerdings inzwischen mit einer Wiederholung des Vorgangs beheben lassen.

In Zukunft setzt der Konzern auch auf den Offline-Lebensmittelhandel. Die Eröffnung kleiner Läden sei geplant, schrieb das „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Zudem bereite der Konzern den Einsatz von Drive-In-Stationen vor, an denen Kunden mit dem Auto vorfahren und Lebensmittel-Lieferungen abholen könnten. Zu diesem Zweck entwickele Amazon Technik zur Erkennung von Nummernschildern, durch die Wartezeiten verkürzt werden sollen. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äußern.

Dem Bericht nach wird der Plan intern als „Project Como“ bezeichnet und soll zunächst Teil des bislang nur in den USA und London verfügbaren Angebots Amazon Fresh sein. Dabei handelt es sich um eine 15 Dollar pro Monat teure Zusatzoption für Abonnenten des Prime-Dienstes.

(mit dpa)

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erstellt am 12.Okt.2016 | 10:52 Uhr

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