zur Navigation springen

Deutschland & Welt

04. Dezember 2016 | 09:13 Uhr

Vor britischer Küste : Portugiesisches U-Boot aus Kiel geht französischem Fischer ins Netz

vom
Aus der Onlineredaktion

Zwei Tage nach dem EM-Finale geht die Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Portugal unter Wasser weiter.

Brest | Einem französischen Fischkutter ist versehentlich ein portugiesisches U-Boot ins Netz gegangen. Das Unterseeboot „Tridente“ habe sich am Dienstagmorgen vor der britischen Küste während einer Übung mit der britischen Marine in dem Netz der „Daytona“ verfangen, teilte die französische Meerespräfektur für den Atlantik mit. Es befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 55 Kilometer süd-südöstlich der Lizard-Halbinsel in Cornwall.

Das U-Boot sei sofort aufgetaucht und habe Kontakt mit dem Fischer aufgenommen, der sein Netz daraufhin abgetrennt habe. Der Generalstab der portugiesischen Streitkräfte in Lissabon erklärte, das Fischernetz sei vom U-Boot abgestreift worden, und die „Tridente“ habe ihre Teilnahme an der Übung fortgesetzt.

„Das war ein geringfügiger Zwischenfall“, sagte ein portugiesischer Militärsprecher der Nachrichtenagentur Lusa. „Es gab keinerlei Schäden.“ Laut der französischen Behörde wurde niemand verletzt. Das knapp 68 Meter lange, in Kiel gebaute U-Boot steht seit 2010 im Dienst der portugiesischen Marine.

zur Startseite

von
erstellt am 12.Jul.2016 | 17:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen