zur Navigation springen

Deutschland & Welt

03. Dezember 2016 | 16:44 Uhr

Kriminalität : Polizei zu Londoner Messerattacke: Täter nicht radikalisiert

vom

Beim Messerangriff in London mit einer Toten und fünf Verletzten hat die Polizei nach eigenen Angaben keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Es handle sich bei dem Täter vom Mittwochabend um einen 19-Jährigen Norweger mit somalischen Wurzeln.

Es seien aber keine Beweise gefunden worden, dass er «auf irgendeine Art von Terrorismus motiviert» sei, sagte ein Polizeisprecher.

Der Mann hatte am späten Mittwochabend am Londoner Russell Square mehrere Menschen mit einem Messer attackiert. Er konnte von der Polizei überwältigt und festgenommen werden.

Für eine etwa 60 Jahre alte US-Amerikanerin kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch am Tatort. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Sie stammen der Polizei zufolge aus den USA, Australien, Israel und Großbritannien. Drei davon konnten später aus dem Krankenhaus entlassen werden. Über den Zustand der beiden anderen Opfer war zunächst nichts bekannt.

Wie die Polizei mitteilte, weist alles darauf hin, dass der Täter psychisch krank ist. Die Tat sei wahrscheinlich spontan gewesen und die Opfer willkürlich ausgewählt.

Anrufer hatten der Polizei am Mittwoch gegen 22.30 Uhr (Ortszeit) von einem Mann berichtet, der am Russell Square mit einem Messer auf Menschen einstach. Wenige Minuten später überwältigten bewaffnete Einsatzkräfte den 19-Jährigen Angreifer mithilfe eines Elektroschockers. Der Mann wurde festgenommen.

Die Sicherheitsmaßnahmen in London wurden vorsorglich erhöht. Erst am Mittwoch hatte Scotland Yard mitgeteilt, dass die Präsenz bewaffneter Polizeibeamter in der britischen Hauptstadt angesichts der aktuellen terroristischen Bedrohung verstärkt werden soll.

Der Russell Square liegt im Stadtteil Bloomsbury im Bezirk Camden. In der Nähe befinden sich die Hauptgebäude mehrerer Londoner Universitäten und das British Museum.

zur Startseite

von
erstellt am 04.Aug.2016 | 14:07 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert