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Politik

09. Dezember 2016 | 14:30 Uhr

Konflikte : UN fordern erneut 48-stündige Feuerpause für Aleppo

vom

Die Vereinten Nationen haben erneut eine 48-stündige Feuerpause in der belagerten syrischen Stadt Aleppo für humanitäre Hilfsleistungen gefordert.

Mitarbeiter von Hilfsorganisationen hätten aufgrund der schlechten Sicherheitsbedingungen bislang keinen Zugang zu der Stadt, sagte UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien am Dienstag bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrats in New York. «Sie sind mutig, aber sie wollen keinen Selbstmord begehen - wir müssen ihre Sicherheit gewährleisten.»

Russland und die USA diskutierten derzeit über einen Plan, der regelmäßige Hilfsleistungen über die «Castello»-Nachschubroute im Norden von Aleppo möglich machen solle, sagte Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin. Die Situation der Menschen im Osten Aleppos sei «grotesk» und auch im Westen der Stadt verschlechtere sie sich, sagte die US-Botschafterin Samantha Power. Die Friedensgespräche müssten dringend wiederaufgenommen werden. «Was politisch auf dem Spiel steht, könnte nicht größer sein.»

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erstellt am 10.Aug.2016 | 12:13 Uhr

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