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Politik

08. Dezember 2016 | 11:04 Uhr

Sexaffären im Wahlkampf : Trump: Michelle Obama hat angefangen

vom

Der US-Republikaner Donald Trump hat der Öffentlichkeit eine neue Rechtfertigung dafür präsentiert, dass er die Sexaffären des früheren Präsidenten Bill Clinton im Wahlkampf auf den Tisch gebracht hat.

Die derzeitige First Lady Michelle Obama hat damit angefangen, erklärte der Präsidentschaftskandidat bei einem Auftritt in North Carolina. „Ich sehe, dass sie Hillary mag“, sagte Trump mit Blick darauf, dass Michelle Obama für seine Rivalin Hillary Clinton Wahlkampf macht. „Aber war sie es nicht, die das mit der Erklärung angefangen hat: ,Wenn du dein eigenes Haus nicht in Ordnung halten kannst, dann kannst du das Weiße Haus und das Land nicht in Ordnung halten'? Sie ist die Person, die damit angefangen hat.“

Der US-Republikaner Trump liegt derzeit in Umfragen hinter seiner demokratischen Gegnerin Hillary Clinton.
Der US-Republikaner Trump liegt derzeit in Umfragen hinter seiner demokratischen Gegnerin Hillary Clinton. Foto: Gary He
 

Trump bezog sich dabei auf eine Wahlkampfrede von Michelle Obama 2007, als Hillary Clinton die Vorwahl-Gegnerin ihres Mannes Barack Obama war. Der „Washington Post“ zufolge ist es aber keineswegs klar, dass Michelle mit damaligen ihrer Bemerkung auf die Clintons abzielte. Vielmehr habe sie ihre Äußerung Tage später wiederholt und hinzugefügt, dass sie und ihr Mann ihr Wahlkampfprogramm so gestaltet hätten, dass die Töchter immer zuerst kämen - ein Hinweis darauf, dass sie mit ihrer Bemerkung vermutlich vor allem ihre Verpflichtungen als Eltern meinte.

Zuvor hatte Trump angekündigt, einen Plan für seine ersten 100 Tage im Weißen Haus vorzulegen - sollte er denn die Wahl am 8. November gewinnen. Trump will sich in Gettysburg (Bundesstaat Pennsylvania) äußern. Dort hatte 1863 Präsident Abraham Lincoln bei der Einweihung eines Friedhofes für im Bürgerkrieg gefallene Soldaten eine berühmte Rede gehalten.

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erstellt am 22.Okt.2016 | 15:57 Uhr

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