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Politik

29. September 2016 | 07:00 Uhr

Hoffnung auf Waffenruhe : Steinmeier und Ayrault besuchen Osten der Ukraine

vom

Deutschland und Frankreich versuchen schon seit längerer Zeit, im Konflikt um die Ostukraine zu vermitteln. Heute nehmen die Außenminister Steinmeier und Ayrault das Kampfgebiet in Augenschein.

Im Osten der Ukraine soll heute an eine neue Waffenruhe gelten. Die Feuerpause zwischen ukrainischen Einheiten und prorussischen Separatisten ist zunächst auf sieben Tage befristet.

Ziel ist, daraus einen dauerhaften Waffenstillstand zu machen. Die Einigung kam unter Vermittlung der Außenminister aus Deutschland und Frankreich, Frank-Walter Steinmeier und Jean-Marc Ayrault, zustande. Beide reisen heute gemeinsam ins Konfliktgebiet, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen.

Formal gilt im Osten der ehemaligen Sowjetrepublik bereits seit Februar 2015 eine Waffenruhe. Beide Seiten haben dagegen aber immer wieder verstoßen. Insgesamt gab es in dem Konflikt bereits etwa 10 000 Tote.

Deutschland und Frankreich versuchen bereits seit längerer Zeit, zu vermitteln. Zudem hat Deutschland derzeit auch den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) inne, die für die Kontrolle des Waffenstillstands zuständig ist.

Bundesregierung zu Ukraine

OSZE zu Lage im Osten der Ukraine

Vereinbarungen von Minsk

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erstellt am 15.Sep.2016 | 07:53 Uhr

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