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Politik

11. Dezember 2016 | 09:09 Uhr

Geldbußen und Platzverweise : Städte nehmen organisierte Bettler ins Visier

vom

Wer mit einem Schild «Ich habe Hunger» um ein Almosen bittet, hat in Deutschland meist nichts zu befürchten. Die Behörden gehen nur gegen «aggressives Betteln» vor. Aber wo fängt das an?

Deutsche Behörden gehen verstärkt gegen organisierte Betteltrupps vor. Wenn Passanten belästigt werden oder versucht wird, mit Kindern oder Wunden Mitleid zu erregen, schreiten die Ordnungshüter ein.

Sie stellen die Personalien fest, erteilen Platzverweise und beschlagnahmen das erbettelte Geld, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in mehreren Großstädten ergab. Die Maßnahmen zeigten Wirkung, sagten Behördensprecher in Hamburg, München und Stuttgart. Solange arme Menschen aber nur die Hand aufhalten , werden sie praktisch überall toleriert.

Besonders hart geht Nürnberg gegen aggressive und organisierte Bettler vor: Die Stadt verhängt nach einer Anzeige in der Regel Geldbußen zwischen 50 und 550 Euro. Wer nicht zahlt, könne in Erzwingungshaft kommen, erklärte eine Polizeisprecherin.

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erstellt am 21.Sep.2016 | 14:19 Uhr

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