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Politik

24. Februar 2017 | 20:39 Uhr

„Eine Armlänge Abstand“ : Sexuelle Übergriffe an Silvester in Köln: Henriette Reker kritisiert das Land

vom

Reker hatte mit ihrer Empfehlung, eine Armlänge Abstand zu halten, Spott geerntet. Heute sagt Reker vor Gericht aus.

Düsseldorf | Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat im Zusammenhang mit den Silvester-Übergriffen die nordrhein-westfälische Landesregierung kritisiert. Sie habe erwartet, dass sich Innenminister Ralf Jäger (SPD) bei ihr melden würde, „weil es so ein brisanter Vorfall für Köln war“, sagte die parteilose Politikerin am Montag im Untersuchungsausschuss des Landtags. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sie hingegen am 5. Januar angerufen und nach einer Einschätzung gefragt. „Ich habe ihr gesagt, dass viel zu wenig Polizeipräsenz da war und die Polizei die Situation einfach nicht in den Griff bekommen habe“, berichtete Reker

An Silvester waren rund um den Hauptbahnhof unter den Augen der Polizei mehrere hundert Frauen Opfer sexueller Übergriffe geworden.

Rekers Sprecher Gregor Timmer hatte kürzlich in dem Untersuchungsausschuss erklärt, die Oberbürgermeisterin habe in den Tagen nach Neujahr schnell agieren wollen, um die Sicherheitslage zu verbessern.

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erstellt am 04.Jul.2016 | 12:13 Uhr

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