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Politik

04. Dezember 2016 | 15:24 Uhr

HIPPIE-KOMMUNE IN KOPENHAGEN : Schüsse auf Polizisten in Christiania: Verdächtiger tot

vom

Der 25-jährige Mann, der verdächtigt wurde auf zwei Polizisten im Freistaat Christiana geschossen zu haben, ist im Krankenhaus in Kopenhagen gestorben. Er wurde bei seiner Flucht durch Schüsse der Polizisten verletzt.

Kopenhagen | Der junge Mann, der am Donnerstag in der Kopenhagener Hippie-Kolonie Christiania auf zwei Polizisten und einen Besucher geschossen haben soll, ist im Krankenhaus gestorben. Das sagte sein Anwalt dem Fernsehsender TV2 am Freitag. Bei seiner Festnahme kurz nach dem Vorfall in der dänischen Hauptstadt hatten Polizisten Schüsse auf den bewaffneten 25-Jährigen abgegeben.

Aus Sicht der dänischen Behörden handelt es sich bei Christiania um eine staatlich geduldete Gemeinde, die autonom bleibt. Drogenhandel und Gewalt sind seit langem ein Problem in Christiania.

Ermittler hatten den Mann bei einer Polizeiaktion in der Hippie-Kolonie im Zusammenhang mit dem Verkauf von Haschisch stellen wollen. Bei der Flucht schoss er auf die Beamten. Einen von ihnen traf eine Kugel am Kopf. Ein zweiter Polizist und ein Tourist wurden am Bein erwischt.

Betroffene Bewohner rissen am Freitagmorgen die Haschisch-Verkaufsstände in der sogenannten Pusherstreet ab. „Sie kommen sicher wieder. Aber das ist eine gute Art zu sagen, dass wir genug haben“, sagte Bewohnerin Nina Willumsen der Deutschen Presse-Agentur. „Wir sind tieftraurig über das, was geschehen ist.“

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erstellt am 02.Sep.2016 | 11:34 Uhr

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