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Politik

10. Dezember 2016 | 00:24 Uhr

Demos in den USA : Proteste gegen Donald Trump: Tausende gehen auf die Straße

vom

Von der West- bis zur Ostküste: Nach dem Wahlsieg von Donald Trump machen Tausende US-Bürger ihrem Unmut Luft.

Washington/Berkeley/New York | Nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl sind Tausende Bürger von der West- bis zur Ostküste auf die Straßen gegangen.

Donald Trump wird neuer Präsident der USA - doch der Immobilienmogul ist umstritten. Nach absoluten Wählerstimmen hätte seine Gegenkandidatin Hillary Clinton die Wahl gewonnen.

In New York protestierte am Mittwochabend eine große Menschenmenge mit der Parole „Nicht mein Präsident!“ gegen den zukünftigen US-Präsidenten. Viele Demonstranten hatten sich auch vor dem Trump-Tower in New York versammelt. Vor dem Gebäude standen sandgefüllte Sattelschlepper zum Schutz.

<p>Proteste vor dem Trump Tower in New York: Demonstranten skandieren „Not my President“.</p>

Proteste vor dem Trump Tower in New York: Demonstranten skandieren „Not my President“.

Foto: dpa

In Manhattan mischte sich der Dokumentarfilmer Michael Moore („Trumpland“) unter die Demonstranten. Am Mittwochabend postete er auf Facebook ein Video von der aufgebrachten Menschenmenge:

 

Auch in Chicago, Seattle und in Kalifornien machten viele Bürger ihren Unmut über den umstrittenen Republikaner Luft. Nach Angaben des Senders CNN wurden aus sieben Städten Proteste gemeldet.

Im nordkalifornischen Berkeley hatten mehr als 2000 Schüler am Mittwochvormittag (Ortszeit) den Unterricht ausfallen lassen. Stattdessen zogen sie mit Plakaten und lauten Rufen, begleitet von ihren Lehrern, durch die Universitätsstadt. Einige schwenkten die mexikanische Fahne und wetterten auf spanisch gegen Trump.

Schon in der Wahlnacht war es in einigen US-Städten zu Kundgebungen gekommen. US-Medien wie „USA Today“ zeigten Bilder unter anderem aus dem kalifornischen Oakland und aus Portland in Oregon. Dort blockierten Demonstranten Straßen. In einigen Fällen wurde Müll angezündet, auch US-Flaggen wurden verbrannt.

Die überwiegende Zahl der Proteste gab es in der Wahlnacht an der Westküste der USA, wo die Demokratin Hillary Clinton besonders viele Anhänger hat.

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erstellt am 10.Nov.2016 | 07:06 Uhr

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