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Politik

01. Oktober 2016 | 08:59 Uhr

Freihandelsabkommen : Polizei: Wenig Zulauf bei Demos gegen TTIP und Ceta

vom

Der Widerstand gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta erreicht heute einen neuen Höhepunkt. Nach Polizeiangaben sind die bundesweiten Demonstrationen jedoch mit deutlich weniger Teilnehmern gestartet als von den Veranstaltern erwartet.

Die bundesweiten Demonstrationen gegen die geplanten Handelsabkommen TTIP und Ceta sind mit deutlich weniger Teilnehmern gestartet als von den Veranstaltern erwartet.

Bei der Hauptkundgebung in Berlin waren laut Polizei kurz vor dem Start des Demonstrationszuges ungefähr 30 000 Menschen zusammengekommen, in Köln 10 000, in Hamburg 6000, in Frankfurt 5000.

Die Veranstalter schätzten die Teilnehmerzahlen deutlich höher, wollten aber erst am Nachmittag konkrete Angaben machen. Sie hatten in Berlin mit 80 000 bis 100 000 Teilnehmern und in anderen Städten mit bis zu 30 000 gerechnet. Demonstrationen gibt es auch in Leipzig, München und Stuttgart.

Aufgerufen zu den Kundgebungen hat ein Bündnis aus Gewerkschaften, Umweltverbänden und kirchlichen Gruppen. Sie befürchten, dass durch die Abkommen, die zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie Kanada (Ceta) geschlossen werden sollen, Umwelt- und Sozialstandards ausgehöhlt werden. Befürworter versprechen sich von den Freihandelsabkommen eine Ankurbelung des Wirtschaftswachstums.

Bundesweiter Demonstrationstag gegen gegen CETA und TTIP

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erstellt am 17.Sep.2016 | 14:02 Uhr

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