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NDR-Medienmagazins „Zapp“ : NDR: Hunderte Deutsche stehen auf syrischer Fahndungsliste

vom
Aus der Onlineredaktion

Einreisesperre oder gar Haftbefehl: Insbesondere Journalisten sind in Syrien nicht gern gesehen.

Hamburg | Syriens Regierung hat nach Informationen des NDR Hunderte Deutsche in einer Fahndungs- und Beobachtungsliste erfasst. Aufgelistet seien in der Datenbank Politiker, Wissenschaftler und Journalisten, heißt es in einem Bericht des NDR-Medienmagazins „Zapp“, der am Mittwoch ausgestrahlt wird. Der Sender hat die Liste demnach gemeinsam mit der oppositionellen Nachrichtenseite Zaman al-Wasl ausgewertet.

Für die betroffenen Personen habe das Regime einen Beobachtungsvermerk angelegt, eine Einreisesperre verhängt oder sogar einen Haftbefehl erlassen, berichtet der NDR weiter. Der überwiegende Teil der Einträge stamme von den syrischen Geheimdiensten. Ein besonderes Augenmerk hätten diese auf Journalisten geleget. Insgesamt umfasst die Datenbank dem NDR zufolge rund 1,6 Millionen Einträge mit Personen aus 152 Nationen.

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erstellt am 08.Mär.2017 | 13:35 Uhr

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