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Politik

08. Dezember 2016 | 03:10 Uhr

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern 2016 : Jörg Meuthen: AfD würde in Schwerin mit der NPD stimmen

vom

Der AfD-Bundesvorsitzende schließt eine Zusammenarbeit mit den Rechten im Schweriner Landtag nicht aus.

Schwerin | Die AfD kann sich bei einem Wahlerfolg in Mecklenburg-Vorpommern auch eine Unterstützung der rechtsextremen NPD im Landtag vorstellen. „Man muss in einem Parlament in der Sache abstimmen“, sagte der Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Partei, Jörg Meuthen, dem „Mannheimer Morgen“ (Mittwoch). „Wenn die NPD vernünftige Vorschläge macht, würden wir genauso wenig gegen sie stimmen, wie wenn das bei den Linken der Fall wäre.“

Noch sitzt die NPD im Landtag in Schwerin, in Prognosen zur Landtagswahl kommen die Rechten aber nur noch auf drei Prozent und würden damit den Wiedereinzug verpassen. In allen anderen Landesparlamenten ist die Partei nicht mehr vertreten.

In Mecklenburg-Vorpommern wird an diesem Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Die jüngsten Wahlumfragen sehen die AfD bei 19 bis 21 Prozent. Die NPD sitzt zwar derzeit im Landtag in Schwerin. In den Umfragen kommt sie aktuell aber nur auf drei Prozent, was nicht für einen Wiedereinzug in das Landesparlament reichen würde.

Die NPD versucht auf Wählerfang in Mecklenburg-Vorpommern, der AfD Stimmen abzunehmen. Sie wirbt etwa mit dem Slogan „Spießer wählen AfD, echte Kerle NPD“. Der AfD-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, hatte aber gesagt, für ihn sei die NPD „kein Thema“.

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erstellt am 31.Aug.2016 | 10:04 Uhr

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