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Politik

01. Oktober 2016 | 08:59 Uhr

Folgen der Migration : Jedes fünfte Baby in Deutschland hat ausländische Mutter

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Erstmals ist der Anteil der ausländischen Mütter in Deutschland auf 20 Prozent gestiegen. Vor allem Frauen aus Syrien, Rumänien und Bulgarien sorgten im vergangenen Jahr für den Anstieg.

Jedes fünfte in Deutschland geborene Baby hatte im vergangenen Jahr eine Mutter mit ausländischem Pass. Der Anteil der ausländischen Mütter sei damit erstmals auf 20 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt mit.

In den Jahren 1996 bis 2014 lag dieser Anteil bei 17 bis 18 Prozent. Von den insgesamt 738 000 Neugeborenen des Jahres 2015 hatten die Mütter von 148.000 Babys keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Türkinnen stellten dabei mit 21.555 Kindern zahlenmäßig die größte Gruppe unter den ausländischen Müttern. Zweitgrößte Gruppe waren Polinnen mit 10.831 Neugeborenen.

Einen besonders hohen Anstieg der Neugeborenen im Vergleich zu 2014 gab es bei Müttern aus Syrien, Rumänien und Bulgarien. So wurden im vergangenen Jahr 4800 Kinder syrischer Mütter geboren, im Vorjahr waren es nur 2300. Die Zahl der Kinder bulgarischer Mütter stieg um 34 Prozent auf 4200 Babys, bei Rumäninnen gab es mit 8150 Kindern einen Geburtenanstieg um 47 Prozent.

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erstellt am 21.Sep.2016 | 11:45 Uhr

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