zur Navigation springen

Politik

04. Dezember 2016 | 09:21 Uhr

Extremismus : In Berlin brennen Autos: Politik uneins über Strategie

vom

Die Debatte über den richtigen Umgang mit linksautonomen Brandstiftern in Berlin entzweit die Regierungskoalition von SPD und CDU. nnensenator Frank Henkel (CDU) lehnte es klar ab, Gespräche mit der linksextremen Szene zu führen, um die Situation zu deeskalieren.

Er widersprach damit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), der solche Verhandlungen vorgeschlagen hatte. Henkel zog einen Vergleich mit der Bekämpfung von Rechtsextremisten und erklärte, die Debatte sei falsch und politisch gefährlich.

Nach einem Großeinsatz der Polizei gegen die Hausbesetzerszene in Berlin-Friedrichshain am 22. Juni hatten Linksautonome zu Zerstörungsaktionen aufgerufen. Seither vergeht keine Nacht ohne brennende Autos. Zuletzt wurden binnen weniger Stunden sechs Fahrzeuge in verschiedenen Stadtteilen durch Brandstiftung beschädigt.

«Ich stelle mir nur für eine Sekunde vor, es gäbe in unserer Stadt eine Straße, in der militante Rechte unsere Polizisten von Dächern mit Steinen angreifen würden. (...) Ich stelle mir vor, Rechtsextreme würden in unserer Stadt auf Polizeieinsätze mit stadtweitem Terror in der Nacht reagieren.» Henkels Fazit: «Niemand würde auf die Idee kommen, mit solchen Extremisten zu verhandeln, eine Deeskalation einzufordern, ihnen vielleicht sogar Immobilien anzubieten. Zum Glück», so Henkel in einer Mitteilung.

Bündnis gegen Räumungen

Gewaltaufruf

zur Startseite

von
erstellt am 05.Jul.2016 | 18:01 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert