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Politik

04. Dezember 2016 | 21:31 Uhr

Köln 2016 : Hannelore Kraft zu Silvester-Übergriffen: „Wir haben nichts vertuscht“

vom

Wann wusste die Ministerpräsidenten von den Vorfällen in der Silvesternacht? Hätte sie früher reagieren müssen?

Düsseldorf | Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Landesregierung habe nach den Silvester-Übergriffen in Köln zu spät reagiert. Es sei auch nichts verheimlicht worden, sagte die Regierungschefin am Freitag als Zeugin im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Landtages in Düsseldorf. „Es wurde - und es wird auch - nichts unter den Teppich gekehrt oder vertuscht“, versicherte sie.

In Köln waren unter den Augen der Polizei hunderte Frauen von Männergruppen eingekreist, beraubt und sexuell bedrängt worden. Die Täter sollen mehrheitlich Nordafrikaner gewesen sein. Die Ausschreitungen hatten weltweit Entsetzen ausgelöst.
Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin in NRW.
Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin in NRW. Foto: Monika Skolimowska
 

Kraft entschuldigte sich bei den „Opfern eines neuen Gewaltphänomens“ für die schrecklichen Ereignisse und „zutiefst entwürdigenden“ Taten, die sie erlitten. „Ich hatte mir das so nicht vorstellen können“, betonte sie zu den Exzessen. Die Regierung habe schnell ein 15-Punkte-Maßnahmenpaket erarbeitet, damit sich solche Vorfälle in NRW nicht wiederholen könnten. Dazu gehört unter anderem die Beschleunigung von Asylverfahren und die Ausweitung der Vieoüberwachtung.

 

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erstellt am 01.Jul.2016 | 10:52 Uhr

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