zur Navigation springen

Politik

11. Dezember 2016 | 03:22 Uhr

Senat : Hamburgs Zweite Bürgermeisterin bei Fest begrapscht

vom

Es war ein schönes Fest in der Hamburger Landesvertretung in Berlin - bis kurz nach Mitternacht. Dann wurde die Zweite Bürgermeisterin der Hansestadt, Katharina Fegebank, von einem offensichtlich Betrunkenen unsittlich angefasst.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) ist bei einem Fest der Hamburger Landesvertretung in Berlin «unsittlich berührt» worden. Auf dem Fest waren rund 3000 Gäste.

Wie die Berliner Polizei mitteilte, handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen 24-Jährigen aus der polnischen Stadt Breslau. Bei seiner Festnahme soll er heftigen Widerstand geleistet haben. Neben zwei Strafanzeigen wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage erstattete die Polizei Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der Verdächtige kam wieder auf freien Fuß.

Nach Angaben der Landesvertretung hatte sich der mutmaßliche Täter Fegebank am frühen Mittwochmorgen auf der Tanzfläche genähert und sie dort begrapscht. Als er beim Verlassen der Tanzfläche nochmals zulangte, habe Fegebank das Sicherheitspersonal gerufen. Der Mann wurde der Polizei übergeben. «Das war ein unschönes Erlebnis. Ich habe Anzeige erstattet. Der Rest ist jetzt Sache der Polizei», sagte die 39-jährige Fegebank der dpa. Zuerst hatten die Zeitungen «Hamburger Abendblatt»/«Berliner Morgenpost» und die «Bild»-Zeitung über den Fall berichtet.

Eine weitere Frau beschuldigte den Mann, sie auf der Feier belästigt zu haben. Die Landesvertretung prüfte am Donnerstag, ob sich der Mann rechtmäßig auf dem Fest aufhielt. «Der Name des Beschuldigten ist auf keiner der Listen zu finden, weder auf der Gästeliste noch auf den Personallisten der eingesetzten Firmen», sagte der Leiter der Landesvertretung, Steffen Hebestreit. Er kündigte an, den 24-Jährigen wegen Hausfriedensbruchs anzuzeigen.

zur Startseite

von
erstellt am 01.Sep.2016 | 16:54 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert