zur Navigation springen

Politik

02. Dezember 2016 | 19:12 Uhr

„Stary Oskol“ : Großbritannien fängt russisches U-Boot im Ärmelkanal ab

vom

Die britische Fregatte „HMS Kent“ eskortierte das U-Boot zurück in die Nordsee. Der Vorfalls sorgt für Irritationen.

London | Medienberichten zufolge hat Russlands Präsident Wladimir Putin eines seiner 48 U-Boote in Richtung Großbritannien geschickt. Das U-Boot „Stary Oskol“ sei jedoch von einer Fregatte der britischen Royal Navy abgefangen worden. Das berichtet unter anderem der „Telegraph“.

Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen sind seit Beginn der Ukraine-Krise wieder größer geworden. Frühere Sowjetstaaten wie Estland, Lettland und Litauen fühlen sich bedroht. Die hohe Nato-Präsenz in diesen Ländern und der Ostsee stößt dem Kreml sauer auf. 

Das 70 Meter lange U-Boot sei im Ärmelkanal entdeckt und dann von der Fregatte „HMS Kent“ der „Duke“-Klasse durch die Straße von Dover zurück in die Nordsee eskortiert worden. Dort sei es zuvor bereits von Nato-Kräften lokalisiert worden, hieß es.

„Der Zwischenfall zeigt, dass die britische Marine ein wachsames Auge auf die nationalen und internationalen Gewässer haben muss, um Großbritannien vor möglichen Gefahren zu schützen“, sagte Verteidigungsminister Michael Fallon.

In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Vorfällen mit russischem Militär an den Grenzen von EU-Ländern. Außerdem sind mehrere Zwischenfälle in der Ostsee bekannt. Im April flogen russische Kampfjets im Tiefflug über den US-Zerstörer „Donald Cook“. Wenige Tage später näherte sich ein russisches Jagdflugzeug einem amerikanischen Aufklärer bis auf 15 Meter. Im Jahr 2014 sorgten russische Luftstreitkräfte für Irritationen, als vermehrt Bomber über Nord- und Ostsee unterwegs waren.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Jun.2016 | 12:07 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen