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Politik

05. Dezember 2016 | 11:37 Uhr

„SCHMÄHGEDICHT“ GEGEN RECEP TAYYIP ERDOGAN : Erdogan scheitert mit Beschwerde im Fall Böhmermann

vom

Die Ermittlungen gegen Jan Böhmermann wegen Beleidigung wurden eingestellt, woraufhin Erdogan Beschwerde einlegte.

Koblenz/Mainz | Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist mit seiner Beschwerde wegen der Einstellung der Mainzer Ermittlungen gegen ZDF-Moderator Jan Böhmermann (35) gescheitert. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wies sie nach Mitteilung vom Freitag als unbegründet zurück.

Der ZDF-Moderator hatte mit seinem „Schmähgedicht“ über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan neben der Strafverfolgung auch eine Diskussion um die Pressefreiheit ausgelöst.

TV-Satiriker und Grimme-Preisträger Böhmermann hatte sein Gedicht „Schmähkritik“ Ende März in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“ vorgetragen. Darin hatte er Erdogan mit Kinderpornografie und Sex mit Tieren in Verbindung gebracht, aber darauf hingewiesen, dass dieses auch in Deutschland nicht erlaubt sei. Die Staatsanwaltschaft Mainz stellte aber die Ermittlungen wegen Beleidigung nach Paragraf 185 und 103 ein. Erdogan stehe jetzt noch ein Klageerzwingungsverfahren offen.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 12:18 Uhr

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