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Politik

05. Dezember 2016 | 19:33 Uhr

Präsidentschaftswahlen in den USA : #Election 2016: Alles, was Sie jetzt wissen müssen

vom
Aus der Onlineredaktion

Der Gewaltaufruf gegenüber Clinton bringt Trump erneut in die Defensive. Altlasten schmälern wiederum Clintons Chancen.

Washington | Die Geduld der Republikaner mit ihrem Kandidaten Donald Trump wird auf immer neue Proben gestellt. Seine Äußerung in North Carolina, die als Aufforderung zur Gewalt gegen Hillary Clinton verstanden werden konnte, wird von vielen in der Partei als die bisherige Spitze des Eisbergs gesehen. Trump fühlt sich wie immer missverstanden. Das ändert nichts an der Tatsache, dass inzwischen offen Aufforderungen ausgesprochen werden, die Kandidatur niederzulegen.

Clinton will investieren

Hillary Clinton hat für den Fall ihrer Wahl das größte Investitionsprogramm der Nachkriegsgeschichte angekündigt - und das schon in ihren ersten drei Monaten im Weißen Haus. Millionen von Arbeitsplätzen sollen entstehen. Sie will die Infrastruktur stärken und mit Erneuerbaren Energien Geld verdienen, sagte sie in Des Moines (Bundesstaat Iowa).

Trump kann ein wenig aufholen

Ungeachtet seiner jüngsten Fehltritte - Donald Trump kann in Umfragen den Abstand zu Hillary Clinton wieder ein wenig verkürzen. Landesweit liegt er im Schnitt der jüngsten Umfragen knapp acht Punkte hinter Clinton. Auch in fast allen Swing States hat Clinton die Nase mehr oder weniger klar vorn - sogar in den „roten“ Republikaner-Staaten North Carolina und Georgia. Die muss Trump gewinnen, will er überhaupt eine Chance auf einen Wahlsieg haben.

Clinton wird ihre E-Mail-Affäre noch immer nicht los

Hillary Clinton hatte als frühere Außenministerin auch dienstliche E-Mails über private Server und Geräte abgewickelt.
Hillary Clinton hatte als frühere Außenministerin auch dienstliche E-Mails über private Server und Geräte abgewickelt. Foto: Dominick Reuter
 

Hillary Clinton hat weiter an ihrer E-Mail-Affäre zu knabbern. Jüngste Veröffentlichungen zeigen laut US-Medienberichten, dass Clinton als Außenministerin ihre Arbeit nicht klar von ihrer familieneigenen Clinton Foundation getrennt hatte. Mitarbeiter der Stiftung hätten Mitarbeiter des Außenministeriums zu persönliche „Gefallen“ gebeten.

Mann klettert mit Saugnäpfen an Fassade des Trump Tower hoch

Ein Mann ist am Mittwoch mit speziellen Saugnäpfen an der Fassade des Wolkenkratzers von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hochgeklettert. Der ungesicherte Kletterer schaffte es am Mittwoch von einer Terrasse aus bis zum 21. Stockwerk des Trump Towers, wo ihn die Notfalleinheit der New Yorker Polizei nach fast drei Stunden schließlich fasste. Medienberichten zufolge handelt es sich um einen 20-Jährigen aus dem Bundesstaat Virginia. Der Trump Tower hat 68 Stockwerke.

Ob der Mann eine Art Protest starten wollte, war zunächst unklar. Videos von US-Medien und Augenzeugen zeigten, wie die Polizei vom Inneren des Gebäudes ein Loch durch die Fassade schlug und die Vorrichtung zum Fensterputzen herunterließ. Der Mann schien seinen Weg nach oben jedoch fortsetzen zu wollen.

Trump selbst war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht in dem Hauptquartier seiner Organisation in dem Wolkenkratzer, sondern auf Wahlkampftour in Virgina. Er schrieb bei Twitter: „Toll gemacht heute von der New Yorker Polizei, die Menschen zu beschützen und den Kletterer zu retten.“

 
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erstellt am 11.Aug.2016 | 07:01 Uhr

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