zur Navigation springen

Politik

07. Dezember 2016 | 17:24 Uhr

Trump-Rede sorgt für Ärger : Clinton-Team nennt Trump-Äußerungen inakzeptabel

vom

Im US-Wahlkampf hat der republikanische Kandidat Donald Trump erneut mehrdeutige Äußerungen gemacht, die als Aufruf zur Gewalt gegen seine Rivalin Hillary Clinton gedeutet werden könnten. «Ich denke, ihre Leibwächter sollten alle Waffen niederlegen, sich sofort entwaffnen», sagte Trump am späten Freitagabend (Ortszeit) bei einer Veranstaltung in Miami im Bundesstaat Florida.

«Nehmt ihnen die Waffen weg. Sie will ja keine Waffen. Lasst uns sehen, was mit ihr passiert. Nehmt ihnen die Waffen weg, ok? Es wird sehr gefährlich sein», fügte er hinzu.

Trump warf der demokratischen Bewerberin Clinton in seiner Rede erneut vor, den zweiten Verfassungszusatz abschaffen zu wollen. Dieser garantiert das Recht auf Waffenbesitz. Dabei werde sie selbst in großem Stil von bewaffneten Leibwächtern beschützt. Er meinte damit wohl Agenten des Secret Service. Dieser sorgt auch für Trumps Sicherheit, wie US-Medien schrieben.

Clintons Wahlkampfmanager Robby Mook verurteilte Trumps Äußerungen als inakzeptabel. Bei dem Republikaner gebe es ein Muster, Menschen zur Gewalt anzustacheln. «So etwas sollte für einen Präsidentschaftskandidaten verboten sein.» Bereits im August hatte Trump bei einem Auftritt in Wilmington (North Carolina) mit ähnlichen Bemerkungen zu Clinton für heftige Kritiken gesorgt.

Bericht CNN

Bericht "USA Today"

zur Startseite

von
erstellt am 17.Sep.2016 | 12:46 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert