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Politik

07. Dezember 2016 | 15:38 Uhr

Incirlik in der Türkei : Bundeswehr-„Tornados“ können wieder fliegen

vom

Schrauben in den Cockpits waren locker. Die Folge: Flugverbot. Das ist nun wieder aufgehoben.

Sechs in der Türkei stationierte „Tornado“-Kampfjets der Bundeswehr sind nach zwei Tagen Zwangspause wegen nötiger Reparaturen erneut einsatzbereit. Die Maschinen seien wieder „einsatzklar“, teilte die Luftwaffe am Samstag mit.

Bereits Anfang des Jahres hatte es Probleme mit den Tornados in Incirlik gegeben: Damals blendete die Cockpitbeleuchtung der sechs Aufklärungsflugzeuge so stark, dass ein Einsatz nur tagsüber möglich war. Das Problem war durch ein Software-Update entstanden.

Erst am Freitag hatte die Bundeswehr mitgeteilt, dass fast jeder zweite „Tornado“-Kampfjet der Bundeswehr wegen lockerer Schrauben im Cockpit bis auf Weiteres am Boden bleiben müsse. Betroffen waren 39 Maschinen der modernsten Version, darunter auch die sechs im türkischen Incirlik.

Die Aufklärungsflugzeuge beteiligen sich am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien und im Irak. Auch Soldaten aus Schleswig-Holstein sind dabei im Einsatz.

Insgesamt hat die Bundeswehr 85 „Tornados“.

 

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erstellt am 08.Okt.2016 | 13:45 Uhr

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