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Politik

05. Dezember 2016 | 21:45 Uhr

Kampf gegen IS : Bundeswehr plant längeren Tornado-Einsatz mit Soldaten aus Jagel

vom

130 Soldaten aus Jagel sind aktuell in der Türkei. Ihr Stützpunkt soll ausgebaut werden. Das soll im Kampf gegen den IS helfen.

Berlin/Incirlik | Die Bundeswehr stellt sich offensichtlich auf eine längerfristige Teilnahme der deutschen Tornados am internationalen Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Syrien und dem Irak ein. Das Verteidigungsministerium plant, auf dem Luftwaffenstützpunkt im türkischen Incirlik ihre Basis auszubauen.

Derzeit sind etwa 210 Bundeswehr-Soldaten in Incirlik stationiert, darunter etwa 130 vom Taktischen Luftwaffengeschwader 51 aus Jagel (Kreis Schleswig-Flensburg). Der Einsatz gilt als eine der heikelsten Mission in der Geschichte der Bundeswehr.

„Wir wollen aus der Behelfsmäßigkeit raus, da der Platz langsam eng wird“, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z). Laut eines Berichts von Spiegel online will die Bundeswehr 65 Millionen Euro in feste Unterkünfte, eine eigene Flugbetriebsfläche, einen voll ausgestatteten Gefechtsstand und einen Aufenthaltsraum mit Café investieren. 

Der Ministeriumssprecher wollte die Zahl nicht bestätigen. Nach dem Bericht könnten in Incirlik bis zu 400 Soldaten untergebracht werden, also etwa doppelt so viel wie bisher. Allerdings sagte der Sprecher, dass eine Ausweitung des Einsatzes nicht geplant sei.

In Incirlik sind seit Januar bis zu sechs deutsche Tornado-Jets stationiert. Das Mandat ist zunächst bis Ende des Jahres befristet. 

 

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erstellt am 25.Apr.2016 | 16:31 Uhr

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