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Politik

11. Dezember 2016 | 09:07 Uhr

Vor der US-Wahl : Barack Obama zu Donald Trump: „Hören Sie auf herumzujammern“

vom

Der US-Präsidentschaftskandidat glaubt, die Wahl sei manipuliert. Obama weist ihn zurecht.

Washington | Amtsinhaber Barack Obama hat den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aufgefordert, er solle „aufhören herumzujammern“. Es sei absolut beispiellos in der modernen Politikgeschichte, dass ein Kandidat eine Wahl, die noch gar nicht stattgefunden hat, schon vor dem Wahltag als „manipuliert“ bezeichne. „Er jammert schon, bevor das Spiel überhaupt zu Ende ist“, sagte Obama am Dienstag in Washington.

Am 8. November wählen die Amerikaner ihren neuen Präsidenten. Der Wahlkampf wird weltweit mit Spannung verfolgt, auch weil der Kandidaten der Republikaner, Donald Trump, höchst umstritten ist. Sollte er tatsächlich Präsident werden, wird das wohl weitreichende Folgen für die Flüchtlingspolitik haben: Trump hatte gar angekündigt, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten.

„Es gibt keinen ernsthaften Menschen, der glaubt, dass dies überhaupt möglich ist“, sagte Obama zu den zuletzt häufig wiederholten Vorwürfen Trumps, die Präsidentschaftswahl werde manipuliert. Das amerikanische Wahlsystem sei dafür viel zu dezentral organisiert. „Er sollte seine Argumente ausspielen und versuchen, die Wahl zu gewinnen.“ Sollte dies nach dem 8. November der Fall sein, werde er ihm gratulieren und für eine friedliche Machtübergabe sorgen. „So machen Amerikaner das“, fügte Obama hinzu.

In der Nacht zu Donnerstag (3 Uhr/MESZ) duellieren sich Trump und Clinton im letzten TV-Duell vor der Wahl am 8. November. Verfolgen können Sie es in unserem Liveblog:

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erstellt am 19.Okt.2016 | 07:56 Uhr

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