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Panorama

04. Dezember 2016 | 23:28 Uhr

Weltkatzentag : Warum ich Katzen hasse

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Katze hat heute ihren weltweiten Ehrentag - zu Unrecht, findet unsere Autorin und schreibt deshalb keine Hommage.

Meine Ablehnung gegenüber Katzen ist nicht oberflächlich. Das muss ich vorab zu meiner Verteidigung sagen. Dem flauschigen Fell könnte ich etwas abgewinnen, gehörte es einem Hund. Den großen Kulleraugen auch, würden sie mich nicht ansehen. Gleiches gilt für ihr unbedarftes Umhergetapse, ließen sie es sein.

Meine Ablehnung gegenüber Katzen habe ich mir nicht ausgesucht. Großmutter, Mutter, ältere Schwestern - sie alle hassen Katzen.

Bei mir begann alles mit Mautzi. Ob der Kater meiner Tante wirklich so hieß, weiß ich nicht mehr, die Wahrscheinlichkeit ist angesichts der vielen einfallslosen Katzennamen aber sehr hoch. Mautzi war - was ich mit Fug und Recht behaupten kann - kein besonders cleveres Wesen. Gemeine Zischlaute, schreckhafte Bewegungen, Aufmerksamkeitsentzug und Abwehr meinerseits - nichts konnte ihn davon abhalten, immer wieder vorsichtig auf mich zu zukommen, um sich an mein Bein zu schmiegen. Damit sollte er Quell allen Katzen-Übels werden.

Dabei hatte Mautzi alles, was andere Menschen an Katzen lieben: glattes, goldenes Fell, Nacken-Speck, in den Katzenfreunde nur zu gerne greifen mögen, feines Barthaar und große Kulleraugen, die unentwegt nach etwas stielten. Der Horror!

Foto: Imago/Entertainement Pictures
 

Nicht minder großen Ekel ruft das Verhalten einiger Katzen in mir hervor. Unkontrolliert, unbelehrbar, unreflektiert, unkoordiniert – insgesamt einfach „un“.

Und wer jetzt glaubt, Katzevideos könnten mich bekehren, der irrt. Ein Selbsttest in zwei Schritten:

Nicht süß!

Auch nicht süß!

 

Und jetzt fragen sie sich, welche Kulleraugen mich frohlocken lassen, richtig? Sehen Sie her:

Foto: Imago/Blickwinkel
 
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von
erstellt am 08.Aug.2016 | 00:30 Uhr

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