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Panorama

10. Dezember 2016 | 04:19 Uhr

Washington : USA: Schießerei im Einkaufszentrum - vier Frauen tot

vom

Ein Mann sei noch in kritischem Zustand. Der Täter ist auf der Flucht.

Burlington | Ein Angreifer hat in einem Einkaufszentrum in den USA vier Frauen erschossen. Zwei weitere Menschen wurden in der Cascade Mall in Burlington im Bundesstaat Washington verletzt, wie die Polizei in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) mitteilte. Zuvor hatte es unterschiedliche Angaben zur Zahl der Opfer gegeben. Ein Mann sei in kritischem Zustand in ein Krankenhaus geflogen worden, schrieb die „Seattle Times“. Eine weitere Person sei leicht verletzt.

Zu Schießereien kommt es in den USA überdurchschnittlich oft - viele Menschen machen die lockeren Waffengesetze dafür verantwortlich. Sollte Donald Trump im November zum Präsident gewählt werden, könnte sich die Situation noch verschärfen: Er setzt sich gegen eine Verschärfung der Waffengesetze ein. 

Der mutmaßliche Täter habe den Tatort vor dem Eintreffen der Beamten verlassen und sei auf der Flucht, hieß es. Die Polizei veröffentlichte ein Fahndungsbild, auf dem ein junger Mann mit einem Gewehr zu sehen ist. Der Katastrophenschutz von Skagit County betonte, es werde nach einem einzelnen Schützen gesucht.

Der lokale Fernsehsender Kiro 7 berichtete, das Einkaufszentrum sei zur Tatzeit voller Menschen gewesen. Polizei und Rettungsteams befanden sich im Großeinsatz. Das Motiv des Täters war zunächst unklar. Burlington liegt rund 100 Kilometer nördlich von Seattle. „Eine Trägodie hat Washington heute getroffen“, schrieb Gouverneur Jay Inslee auf Twitter. „Mit unseren Herzen sind wir in Burlington.“

 

Das FBI in Seattle teilte mit, es unterstütze die Ermittlungen. Es gebe keine Informationen, die weitere geplante Angriffe im Bundesstaat Washington nahelegten. US-Reportern zufolge waren auch Hubschrauber im Einsatz. Die Menschen wurden mit Bussen in Sicherheit gebracht - an einer Kirche konnten sie ihre Familien treffen.

Auch rund drei Stunden nach dem Vorfall gab es für das Einkaufszentrum noch keine komplette Entwarnung, wie Polizeisprecher Mark Francis auf Twitter schrieb. „Viele verschlossene Türen und Räume mussten geöffnet werden.“ Das Areal sei insgesamt rund 40.000 Quadratmeter groß.

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erstellt am 24.Sep.2016 | 09:50 Uhr

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