zur Navigation springen

Panorama

07. Dezember 2016 | 17:22 Uhr

Erneuter Unfall mit Model S : Tesla mit «Autopilot»-Assistent kollidiert mit Bus

vom

Der jüngste Unfall mit einem Tesla mit «Autopilot»-Fahrassistent passierte in Deutschland. Der Elektrowagen kollidierte auf der Autobahn mit einem Bus. Der Fahrer erklärt dem Unternehmen zufolge, das System habe nichts mit dem Unfall zu tun gehabt.

Ein Tesla-Elektrowagen mit «Autopilot»-Fahrassistent ist auf der Autobahn mit einem Bus zusammengestoßen. Das System sei dabei eingeschaltet gewesen, teilte die Polizei mit.

«Wir haben mit unserem Kunden gesprochen, der bestätigt hat, dass der Autopilot einwandfrei funktioniert hat und nichts mit dem Unfall zu tun hat», erklärte Tesla. Die Autos übermitteln diverse Fahrdaten, so dass der Hersteller normalerweise weiß, ob und wie der «Autopilot» genutzt wurde.

Die Tesla-Limousine Model S kollidierte nach Polizeiangaben am Mittwochnachmittag auf der Autobahn A24 in Höhe des Rastplatzes Gudow mit dem dänischen Bus, als dieser bei der Fahrt in Richtung Hamburg nach dem Überholen auf die rechte Spur zurückkehren wollte. Dabei sei der 50-jährige Tesla-Fahrer aus Brandenburg leicht verletzt worden. Die 29 Insassen des Busses blieben demnach unverletzt. Wie es zu dem Unfall kam, werde nun untersucht.

In den vergangenen Monaten wurden mehrere Unfälle mit dem «Autopilot»-System in den USA und China bekannt. Im Mai starb ein Fahrer in Florida, als sein Tesla mit eingeschaltetem Fahrassistenten unter einen Lastwagen-Anhänger raste, der die Straße querte. Das «Autopilot»-System kann unter anderem Spur und Abstand halten. Tesla betont zugleich, dass es die Autos nicht zu selbstfahrenden Fahrzeugen mache und die Fahrer die Hände ständig am Lenkrad behalten müssten. Der Fahrer aus Brandenburg gab der Polizei zufolge an, die Hände nicht vom Steuer genommen zu haben.

zur Startseite

von
erstellt am 29.Sep.2016 | 18:31 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert