zur Navigation springen

Panorama

06. Dezember 2016 | 09:21 Uhr

Nach Beginn der Grabungsarbeiten : Suche nach Nazi-Goldzug: Bislang keine heiße Spur

vom

Seit den 1970er Jahren kursieren in der Region in Südwestpolen Gerüchte über den angeblichen Goldzug. Beweise dafür gibt es aber keine.

Walbrzych/Warschau | Bei der Suche nach einem angeblichen Nazi-Goldzug im niederschlesischen Walbrzych (Waldenburg) hat es bislang keinen Durchbruch gegeben. Am ersten Tag der Grabungsarbeiten wollen die Hobby-Schatzgräber nach eigenen Angaben auf Fremdmaterial gestoßen sein. „Es handelt sich um Material, das dort normalerweise nicht in der Erde vorkommt, wie Tonscherben“, sagte Sprecherin Christel Focken am Mittwoch. Dies könne ein Hinweis auf einen zugeschütteten unterirdischen Tunnel sein, behauptete sie. „Das gibt uns Hoffnung.“ Dass sich das Material aber auch aus anderen Gründen in der Erde befinden könnte, schloss sie nicht aus.

Reste von Hitlers Atombombe? Ein gigantischer Nazi-Schatz, bestehend aus geraubten Gemälden, Juwelen und Tonnen von Gold? Oder doch bloß das Wrack eines alten, höchstens historisch wertvollen Zuges? Der mysteriöse Fund begeistert Schatzsucher und Verschwörungstheoretiker gleichermaßen: Weltweit wurde über den angeblichen Nazi-Goldzug berichtet. Doch noch ist unklar, ob es sich um eine Verschwörungstheorie handelt oder tatsächlich eine historische Entdeckung bevorsteht.

Das Team rund um die Hobbyhistoriker Andreas Richter und Piotr Koper, die Zug und Tunnel auf Bodenradarbildern entdeckt haben wollen, hatte zunächst einen Live-Stream der Suche angekündigt. Dies sei nun aus juristischen Gründen nicht möglich, sagte Focken.

 
Karte
zur Startseite

von
erstellt am 17.Aug.2016 | 12:41 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen