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Panorama

22. Januar 2017 | 11:09 Uhr

Mann mit Schusswaffe : Stuttgart: SEK stürmt Kanzlei - zwei Männer tot entdeckt

vom

Ein Mann geht mit einer Waffe in eine Anwaltskanzlei. Die Polizei riegelt die Umgebung ab. Das SEK ist vor Ort und stürmt schließlich das Gebäude.

Stuttgart | In Stuttgart hat ein Spezialeinsatzkommando der Polizei eine Kanzlei gestürmt. Dort seien zwei Männer tot im Keller gefunden worden. Das teilte die Polizei am Montagabend mit.

Spezialkräfte der Polizei durchsuchten das gesamte Haus und fanden dann die beiden Männer im Keller, offenbar durch Schüsse getötet, wie ein Sprecher der Polizei am Abend berichtete. Die näheren Umständen waren noch unklar.

Es handelt sich bei den Toten nach Darstellung der Polizei vermutlich um den dort wohnenden Mann und den Unbekannten. Das Einsatzkommando der Polizei habe keine Schüsse abgegeben.

Die Polizei war zuvor für einen Großeinsatz mit Spezialkräften in den Osten Stuttgarts ausgerückt - ein Unbekannter drang dort am Mittag mit einer Faustfeuerwaffe in eine Rechtsanwaltskanzlei ein. Polizeikräfte sperrten das Wohngebiet weiträumig ab, auch U-Bahn-Stationen dort wurden nicht mehr angefahren. Rund 100 Beamte sind im Einsatz. Die Polizei sprach zunächst von einer „unklaren Bedrohungslage“, später dann von einer „statischen Lage“.

Ein Polizeisprecher sagte am Montagnachmittag, eine fremde Person habe mit einer Schusswaffe in der Hand das Haus betreten. Einer Mitteilung zufolge habe eine Nachbarin gegen 13 Uhr einen Mann beobachtet, der mit einer Schusswaffe hantierte und hieraus möglicherweise einen Schuss abgab. Daraufhin habe die Zeugin die Polizei informiert.

Auch am Nachmittag gab es keinen Kontakt in das Wohngebäude. Das Haus werde ausgekundschaftet, um eventuell eindringen zu können. Es handelt sich um eine gehobene Wohngegend.

Das Spezialeinsatzkommando (SEK) rückte an, Straßen wurden mit Flatterbändern und Polizeiwagen abgeriegelt. Notarztwagen standen parat. Die Spezialkräfte versuchten unter anderem, Kontakt in das Haus zu bekommen, sagte der Polizeisprecher.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 18:41 Uhr

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