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Panorama

07. Dezember 2016 | 09:45 Uhr

Tod mit 57 : Polizei zum Tod von Prince: Keine Verletzung, kein Suizid

vom

Nichts deutet auf Selbstmord oder Fremdverschulden hin. Doch der Tod von Popstar Prince beschäftigt die Ermittler weiter.

Am Donnerstag starb der Sänger Prince überraschend in seinem Haus - die Ermittlungen zur Todesursache gehen weiter. Die Leiche weise keine Spuren von einer Verletzung auf, teilte die Polizei im US-Bundesstaat Minnesota am Freitag mit. Sheriff Jim Olson sagte außerdem, dass die Ermittler nicht von einem Selbstmord ausgehen.

Prince starb im Alter von 57 Jahren. Prince prägte mehr als 30 Jahren die Popmusik. Seine künstlerische Hinterlassenschaft für Pop, Funk und R&B lassen sich kaum ermessen. „Kiss“ und „Purple Rain“ waren zwei seiner ganz großen Hits.

Der Sänger sei von Mitarbeitern leblos in einem Aufzug in seinen Paisley Park Studios gefunden worden. Es habe keine Zeugen für seinen Tod gegeben. Der Sänger sei zuletzt am Mittwochabend (Ortszeit) von Mitarbeitern lebend gesehen worden. Als sie am Donnerstag nichts von ihm hörten, hätten sie das Anwesen des Stars aufgesucht und die Polizei gerufen.

Die gerichtsmedizinische Behörde in der Stadt Ramsey hatte am Freitag die Autopsie durchgeführt. Die Pathologin Angelique Quinn Strobl habe den Leichnam rund vier Stunden lang untersucht, hieß es. Das Ergebnis wird erst in Wochen erwartet. Noch am Freitag war der Leichnam des Musikers seiner Familie übergeben worden.

Die Frage, ob Prince Medikamente eingenommen habe, könne er derzeit nicht beantworten, sagte Sheriff Olson in der Pressekonferenz. Prince habe sein Privatleben stets unter Verschluss gehalten, auch die Ermittler wollten nun seine Privatsphäre und seine Würde weiter respektieren.

Viele Promis hatten öffentlich um Prince getrauert. Auch US-Präsident Barack Obama äußerte sich am Freitag ein weiteres Mal zum Tod des Popsängers. „Ich liebe Prince, er war ein großartiger Künstler“, sagte Obama vor Journalisten in London. Er sei im vergangenen Jahr im Weißen Haus aufgetreten. „Voller Energie“ sei er gewesen. Noch am Freitagmorgen habe er in der US-Botschaft in London die Prince-Songs „Purple Rain“ und „Delirious“ angehört. 

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erstellt am 23.Apr.2016 | 10:50 Uhr

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