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Panorama

11. Dezember 2016 | 07:11 Uhr

Russell Square in London : Polizei zu Messerattacke: Täter war nicht radikalisiert

vom

Ein 19-Jähriger geht in London mit einem Messer auf mehrere Menschen los. Eine Frau stirbt, fünf Menschen werden verletzt.

London | Der 19-jährige Mann, der am Mittwochabend eine Frau in London mit einem Messer getötet und fünf weitere Menschen verletzt haben soll, war der Polizei zufolge nicht radikalisiert. Wie die Londoner Polizei am Donnerstag mitteilte, handelt sich bei dem Mann um einen Norweger mit somalischen Wurzeln. Es seien keine Beweise gefunden worden, dass der Mann „auf irgendeine Art von Terrorismus motiviert“ gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher.

Bei der getöteten Frau handelt es sich demnach um eine US-Amerikanerin. Die Verletzten stammen aus Australien, den USA, Israel und Großbritannien, ließ die Polizei wissen.

Foto: dpa
 

Als Reaktion auf eine Messerattacke mit einer Toten und fünf Verletzten in London hat Bürgermeister Sadiq Khan zu „Ruhe und Wachsamkeit“ aufgerufen.

Wie die Polizei mitteilte, gibt es Anzeichen dafür, dass der junge Mann psychisch krank ist. „Ich rufe alle Londoner dazu auf, ruhig und wachsam zu bleiben. Bitte berichten Sie alles Verdächtige der Polizei“, sagte Londons Bürgermeister einer Pressemitteilung zufolge am Donnerstag.

Anrufer hatten der Polizei gegen 22.30 Uhr (Ortszeit) von einem Mann berichtet, der am Russell Square mit einem Messer auf Menschen einstach. Wenige Minuten später konnten bewaffnete Einsatzkräfte den 19-Jährigen Angreifer mithilfe eines Elektroschockers überwältigen. Der Mann wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht.

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erstellt am 04.Aug.2016 | 13:45 Uhr

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